ausbau + fassade Sonderheft 2009 Innendämmung Die Themen im Überblick:
Feuchte – was tun?
Ein häufig genanntes Argument gegen eine innenliegende Dämmung ist, dass durch die Innendämmung der Taupunkt unzulässig in die Konstruktion verschoben würde, es dadurch bedingt zu einer Anreicherung von Kondensat käme und damit ein erhöhtes Schadensrisiko gegeben sei. Unbestritten wird das hygrothermische Verhalten einer bestehenden Wandkonstruktion durch das Anbringen einer Dämmung auf der Innen- oder auf der Außenseite verändert. (Foto: Worch) |
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Inhaltsverzeichnis Planung und Ausführung Feuchte – was tun? Neue Richtschnur Schlagregen raushalten Sorgfalt gefordert Wärmebrücken vermeiden Grenzfälle Sicher und sinnvoll planen Projekte Flanke geschlagen Generalüberholt KfW 60 nach 500 Jahren Es hat Click gemacht Für Kirchen ideal Produkte Kapillaraktiv dämmen Zusatz-Nutzen Dicht statt offen Mineralisch geschäumt Druckfest aus Holz Die erste Perlit-Platte Bewährt seit hundert Jahren 15 Jahre schimmelfrei Der Vorteil liegt auf der Wand |
| Neue Richtschnur Mit dem von der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft herausgegebenen Merkblatt 6-4 »Innendämmung nach WTA I: Planungsleitfaden« ist jetzt erstmals ein Merkblatt zur Planung und Ausführung von Innendämmungen herausgegeben.
| Flanke geschlagen Das innerstädtische Projekt »Baublock 300« der Nuwog in Neu-Ulm gilt als Vorbild für eine wirksame Innendämmung. Mit einer Flankendämmung bekam man dabei die Wärmebrückenproblematik in den Griff. (Foto: Knauf Gips KG)
| Für Kirchen ideal Kirchenräume werden in der Regel nur kurzfristig genutzt und dafür schnell aufgeheizt. Das führt oft zu erhöhter Luftfeuchtigkeit. Für die Dämmung von Kirchen haben sich daher kapillaraktive Platten-Systeme auf Calciumsilikat-Basis bewährt.
| Kapillaraktiv dämmen Kapillaraktive Systeme erweisen sich in der Innendämmung als vorteilhaft. Anders als Systemaufbauten mit Dampfsperren oder -bremsen ermöglichen sie eine längerfristige Trocknung von Bauteilen. Mit einer Neuentwicklung ist es gelungen, hohes Wärmedämmvermögen mit kapillarer Leitfähigkeit zu verbinden.
Erscheinungstermin: 22. Juni 2009 |
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