Ausbau und Fassade - Lexikon - E
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Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Definition
Edelputz- Mörtel (CR)

Putzmörtel nach DIN EN 998-1 mit Druckfestigkeitsklassen CS I – CS IV:
Er wird verwendet als mit Pigmenten durchgefärbter, meist wasserabweisender Oberputz eines mehrlagigen Putzsystems.

Egalisationsfarbe

Schlussanstrich eines durchgefärbten mineralischen Oberputzes (Edelputz) zum Ausgleich von Farbunterschieden auf Grund unterschiedlicher Saugfähigkeit der Putzoberfläche (Oberflächenbehandlung, Gerüstschatten).

Eignungsprüfungsmörtel

Putzmörtel nach DIN EN 998-1, bei dem Eigenschaften und Verwendungszweck auf Grund der Zusammensetzung und Herstellung vom Hersteller durch Eignungsprüfung nachgewiesen werden müssen.

Einlagenputzmörtel (OC)

Putzmörtel nach DIN EN 998-1 mit den Druckfestigkeitsklassen CS I – CS IV als farbiger
Eignungsprüfungsmörtel.
Er wird einlagig verarbeitet und muss die gleichen Aufgaben wie ein entsprechendes mehrlagiges Außenputzsystem erfüllen.

Estrich

Estriche gehören zu den Deckenauflagen und mit der tragenden Rohdecke und der Decken-bekleidung bzw. Unterdecke zu den Bauteilen einer Deckenkonstruktion. Sie sind entweder Träger eines Bodenbelags oder dienen selbst als Nutzschicht (Nutzestrich).

Estrich auf Dämmschicht (S) („Schwimmender Estrich“)

Eine nach der Art der Estrichkonstruktion bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-2.
Bei einem Estrich auf Dämmschicht ist die Estrichplatte von der Rohdecke getrennt durch eine Dämmschicht, die Aufgaben des Schall-, Brand- oder Wärmeschutzes übernehmen kann.

Estrich auf Trennschicht (T)

Eine nach der Art der Estrichkonstruktion bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-4.
Bei einem Estrich auf Trennschicht ist die Estrichplatte von der Rohdecke getrennt durch eine Trennschicht, so dass kein kraftschlüssiger Verbund mit der Rohdecke entsteht.

Estricharten

Die unterschiedlichen Estricharten können unterschieden werden nach:
-    der Aufgabenstellung:    Ausgleichsestrich, Gefälleestrich, Schutzestrich, Heizestrich,
     Nutzestrich, Industrieestrich („Hartstoffestrich“)

Estrichelement

Industriell vorgefertigte Fertigteilelemente aus besonders druck- und biegezugfesten Trockenbauplatten, die für die Verlegeart eines Fertigteilestrichs vorgesehen sind.

Estrichfuge

Abhängig von Beanspruchung, Estrichkonstruktion und -material sind für Estrichplatten unterschiedliche Fugenarten vorzusehen, für die der Planer einen Fugenplan zu fertigen hat.

Estrichkonstruktion

Estriche werden im Hinblick auf Aufgabenstellung und Schichtenaufbau unterschieden in:
-    Verbundestrich     Estrichmaterial wird direkt auf die Rohdecke aufgebracht
-    Estrich auf Trennschicht     Estrich und Rohdecke sind durch eine Trenn- und Gleitschicht getrennt

Estrichnenndicke

Die Nenndicke eines Estrichs gibt die durchschnittliche Schichtdicke an, während die Mindestschichtdicke an kritischen Stellen um 5 - 10 mm kleiner sein kann. Die Nenndicke ist abhängig vom Estrichmaterial, seiner Biegezugfestigkeit und dem Größtkorn der Gesteinskörnung, von der Estrichkonstruktion, der Verlegeart, der Nutzlast sowie von der Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht beim Estrich auf Dämmschicht.

Estrichverbundelement

Industriell gefertigte Fertigteilelemente aus mit Dämmplatten kaschierten Estrichelementen, die für einen Estrich auf Dämmschicht in der Verlegeart eines Fertigteilestrichs vorgesehen sind. Die Auswahl der Dämmstoffe (Anwendungsgebiet) richtet sich nach der Aufgabe des Estrichs:

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