Ausbau und Fassade - Lexikon - I
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Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Definition
Industrieestrich („Hartstoffestrich“)

Eine nach der Art der Aufgabenstellung bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-7.
Die durch industrielle Arbeitsabläufe oder Fahrverkehr hochbeanspruchten Estriche werden auch als Hartstoffestriche bezeichnet, da sie Hartstoffe mit besonderer Härte und Abriebfestigkeit enthalten, z.B. Natursteine, Schlacke, Metalle oder Korund/Siliziumkarbid. Sie werden in 3 Beanspruchungsgruppen unterteilt und als Verbundestrich oder Estrich auf Trennschicht ausgeführt. Als Bindemittel sind Zement, Magnesia, Gussasphalt und Kunstharze geeignet.

Innenputz

Auf Bauteilen innenraumseitig aufgetragenes Putzsystem nach DIN EN 13914-2/ DIN 18550-2.
Innenputze dienen zur Gestaltung des Bauteils, leisten einen Beitrag zur Regulierung des Raumklimas (Luftfeuchtigkeit, Wasserdampfdiffusion) und können Träger von Beschichtungen oder Belägen sein (Anstrich, Tapete, Fliesen). Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, müssen sie eben (Oberflächenqualität), tragfähig, diffusionsfähig und beständig sein.

Innenputz für Feuchträume

Feuchtebelastete Innenputze (Nassräume, dauernd hohe Luftfeuchtigkeit) müssen wasserbeständig sein. Wasserlösliche Gipsputze sind hier ungeeignet, für häusliche Bäder und Küchen aber anwendbar, wenn ausreichende Schutzmaßnahmen (Putzabdichtung) vorliegen.

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