Ausbau und Fassade - Lexikon - O
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Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Definition
Oberflächenbeschaffenheit

Hauptanforderungen an die Qualität einer Estrichoberfläche sind: Tragfähigkeit, keine Sinterhaut/ Krustenbildung, ausreichender Verschleißwiderstand, Ebenheit, Rissfreiheit, ausreichend trocken (Belegreife), gleichmäßig saugend, guter Haftverbund für Beläge, ohne Ausblühungen.

Oberflächenqualität

Kriterium zu Ebenheit von Oberflächen insbesondere für Innenputze nach DIN 18550-2.
Dabei werden je nach Oberflächenbehandlung (abgezogen, geglättet, gefilzt oder gerieben) 4 Qualitätsstufen (Q1,-Q4) unterschieden, die je nach gewünschter Eignung für eine Schlussbeschichtung (Anstrich matt/glänzend, Raufaser-/Metalltapeten) eingehalten werden müssen.

Oberputz

Oberste Putzlage eines mehrlagigen Putzsystems nach DIN EN 13914.
Oberputze leisten durch Oberflächenstruktur und Farbgebung einen Beitrag zur Gestaltung des Bauwerks. Als Außenputz dienen sie zum Schutz von Bauteil und Unterputz vor Witterungseinflüssen (Schlagregen, Frost), chemischer Beanspruchung oder Beschädigung. Dafür sind eine ausreichende Putzdicke, ausreichende Festigkeit und Elastizität, möglichst geringe Wasseraufnahme sowie Wasser-, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit erforderlich.

OSB-Platte („Oriented Strand Board“)

Zu den Holzwerkstoffplatten zählende spezielle Holzspanplatte, die für Fertigteilestriche besonders gut geeignet ist (OSB/3). Grobe Holzspäne (Länge bis 20 cm) werden mit Kunstharzbindemitteln, Härtern, Flammschutz- und Hydrophobierungsmitteln gemischt und zu Platten gepresst. Die Späne sind sperrholzähnlich schichten- und kreuzweise versetzt parallel zur Oberfläche angeordnet. Für Fertigteilestriche sind Platten mit 12 - 25 mm Dicke und Nut-und-Feder-Kanten lieferbar (P3).

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