Ausbau und Fassade - Lexikon - V
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Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Definition
Verbundestrich (V)

Eine nach der Art der Estrichkonstruktion bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-3.
Beim Verbundestrich wird der Estrich als Beschichtung direkt auf die Rohdecke aufgebracht, wobei durch den Haftverbund sämtliche zwischen beiden Schichten auftretenden Kräfte aufgenommen und weitergeleitet werden müssen. Dazu muss die Rohdecke ausreichend tragfähig, rau, trocken, saugfähig, rissfrei und sauber sein. Ist dies nicht gesichert, wird eine Haftbrücke aus kunstharzvergütetem mineralischem Zementmörtel oder Epoxidharzen erforderlich.

Verkieselung

Chemischer Erhärtungsvorgang silikatisch gebundener Putzmörtel mit Anteilen von Kaliwasser-glas als Bindemittel (Dispersions-Silikatputze).
Diese Bindemittel benötigen zu ihrer Erhärtung die beiden Reaktionspartner Kohlendioxid (CO2) sowie Wasser (H2O) aus dem Anmachwasser, aus der Luftfeuchtigkeit oder durch zusätzliche Befeuchtung.    

Verlegeart

Eine nach der Art des materialabhängigen Einbauverfahrens bezeichnete Estrichart.
Dabei werden folgende Verlegearten unterschieden:

Verschmutzung

Verunreinigung von Bauteil-, Beschichtungs- oder Belagsoberflächen. Sie sind abhängig vom Gebäudestandort, Schlagregen- und Staubbelastung, Gebäude- und Bauteilkonstruktion sowie der jeweiligen Oberflächenstruktur (Rauigkeit).

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