07. Juni 2016

Baden-Württemberg: 2015 fünf Prozent mehr neue Wohnungen

Fertigstellungen im Wohnungsneubau Baden-Württembergs nach Bauherren. Grafik: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Im Jahr 2015 konnten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 33.476 fertiggestellte neue Wohnungen in Wohngebäuden gezählt werden. Das waren knapp fünf  Prozent oder 1552 mehr als 2014 mit 31.924. 

Es handelt sich um Bauvorhaben mit 5,9  Milliarden Euro veranschlagten Bauwerkskosten und 3,72  Millionen Quadratmeter neuer Wohnfläche. Dazu wurden noch 765 neugebaute Wohnungen fertiggestellt, die in sogenannten Nichtwohngebäuden errichtet wurden. Das sind Gebäude, in denen die Wohnfläche weniger als die Hälfte der Nutzfläche beträgt.

Wie aus jetzt vorliegenden Zahlen der Baufertigstellungsstatistik des Statistischen Landesamtes hervorgeht, verantworteten die privaten Bauherren 2015 einen Anteil von 49  Prozent am Neubaugeschehen im Wohnungsbau, dicht gefolgt von den Wohnungsunternehmen mit 45 Prozent. Damit beteiligten sich die Wohnungsbauunternehmen in ihrer Eigenschaft als Bauträger an den Fertigstellungen im Wohnungneubau so engagiert wie seit 2002 nicht mehr. Auf die übrigen Bauherren, wie zum Beispiel Organisationen ohne Erwerbszweck oder Kreise und Gemeinden (Öffentliche Bauherren), entfiel noch ein Anteil von 5  Prozent. Letztere errichten vor allem Wohnungen in Wohnheimen.

Weitere Ergebnisse unterstreichen diese Entwicklung. Die Zahl der neuerrichteten Wohnungen im Mehrfamilienhausbau (Geschosswohnungsbau) wuchs auf 17. 564 Wohnungen (2002: 12 683), während die Zahl der neuen Eigenheime mit 11 .332 Neubauten in den letzten Jahren stagnierte beziehungsweise im Vergleich zu 2002 (14. 797 Wohnungen) zurückging.