30. August 2016

Ausbau: Apps für Produktinfo und Kundenberatung am meisten genutzt

Für die Baubranche gibt es eine Vielzahl von Apps. Für Maler und Trockenbauer spielen zum Beispiel mobile Applikationen eine Rolle, die technische Daten zu Produkten liefern oder bei der Kundenberatung zum Einsatz kommen. Es gibt jedoch auch Bereiche, für die diese kleinen digitalen Helferlein eher weniger nützlich sind, so eine neue Studie.

Die Düsseldorfer Marktforscher von Bau-Info-Consult haben in ihrer aktuellen Studie zum Kommunikationsverhalten in der Baubranche insgesamt 720 Interviews mit Branchenakteuren zu deren Online-Verhalten geführt. Hierbei ging es auch darum, inwieweit spezielle berufsbezogene Apps bei Malern und Trockenbauern ankommen – oder andersherum gesagt: welche Apps für die eigene Arbeit als nützlich betrachtet werden und welche eher nicht. Für 37 Prozent der Befragten sind kleine digitale Helferlein nützlich, die ihnen technische Daten zu Produkten liefern. Dies ist einleuchtend, da die Maler und Trockenbauer damit auch von unterwegs aus bei Bedarf eben schnell technische Produktspezifikationen auf ihrem Handy oder Tablet abrufen können.

Auch bei der Kundenberatung können Apps nach Meinung der Befragten eine Unterstützung sein: Über ein Drittel der Maler und Trockenbauer finden diese Arten von mobilen Applikationen nützlich, mit denen sie dem Kunden vor Ort Produktinformationen zeigen können. Da sich solche Apps auch zur Visualisierungen eignen – wie etwa Farbtöne usw. – ist deren Nutzen einleuchtend.  

Jedoch sind auch technikaffine Maler und Trockenbauer nicht für alle Apps zu haben: So finden 41 Prozent der Befragten spezielle Messe-Apps mit Hallen und Ausstellungsplänen weniger nützlich. Genauso viele Befragte sind bei mobilen Applikationen zu Fachzeitschriften und Nachschlagewerken ebenfalls zurückhaltend – was deren direkten Nutzen für die eigene Arbeit betrifft.