23. November 2016

Stuttgart setzt auf Wärmedämmung

´Fassadendämmung eines Wohnhauses in Stuttgart - im Vergleich vorher und nachher. Foto: Gröber GmbH & Co KG

Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg setzt bei der Energiewende auf die Fassadendämmung und erweitert ihr seit 1998 bestehendes Förderprogramm. Noch bis Ende 2017 können Haus- und Wohnungseigentümer insgesamt mit höheren Zuschüssen rechnen – unter anderem mit einer Förderung von 40 Euro pro Quadratmeter progressive Wärmedämmung der Fassade.

Voraussetzung für die Bewilligung einer städtischen Förderung ist die Beratung und Konzepterstellung durch das Energieberatungszentrum Stuttgart e. V. Ulrich König, Geschäftsführer des EBZ, erklärt: „Das Energiesparprogramm der Stadt Stuttgart ist eines der fortschrittlichsten zwischen Hamburg und dem Bodensee. Die Aufgabe der EBZ-Experten ist es nun, Eigentümern mit ihrer Erfahrung aus zahlreichen gelungenen Sanierungen zur Seite zu stehen und für jeden, der sanieren möchte, das optimale Förderpaket zusammenzustellen.“

Die Fassadendämmung ist einer von vielen wichtigen Schritten in Richtung einer sicheren und umweltverträglichen Zukunft. Denn, so König: „Um in Sachen Energie etwas zu bewegen, dürfen wir uns nicht nur auf einzelne Aspekte wie die Wärmedämmung oder die Stromversorgung konzentrieren, wie das in aktuellen Diskussionen zum Thema häufig der Fall ist. Es kommt vielmehr darauf an, intelligente Gesamtlösungen zu finden.“ Gemeinsam mit dem Netzwerk der Elektroinnung Stuttgart hat das EBZ daher Techniken entwickelt, um Wärmedämmung und Elektroinstallation bei der Gebäudesanierung bestmöglich miteinander zu kombinieren.

Einblicke in die Themen Energieeffizienz und Förderung sowie die Anmeldung zur kostenlosen Erstberatung findet man außerdem auf der Website des EBZ unter www.ebz-stuttgart.de.