03. November 2017

Der leichte Einstieg in die Thermografie

Wärmebild, Kamera
Foto: Flir

Temperaturunterschiede sichtbar machen und damit Schwachstellen von Gebäuden aufzeigen – das ist unter anderem der Sinn und Zweck von Wärmebildern. Worauf ist beim Kauf von Einstiegsgeräten zu achten?

Stuckateure und Innenausbauer setzen Wärmebildkameras ein, um Wärmebrücken, Feuchtigkeit oder verborgene Leitungen aufzuspüren. Die Aufnahmen dienen meist dazu, um Kunden von notwen­digen Sanierungsarbeiten zu überzeugen oder um die eigenen Leistungen zu kontrollieren.

In diesem Beitrag geht es um den preisgünstigen Einstieg in diese Technologie. Wer die Thermografie nicht gerade für eine gutachterliche Tätigkeit einsetzen möchte, der findet Einstiegsgeräte bereits für einen niedrigen, vierstelligen Betrag. Wie kann der Handwerker damit möglichst gute Wärmebilder aufnehmen?

Funktionsweise

Wärmebildkameras arbeiten im Prinzip wie normale Digitalkameras. Jedoch erfassen sie statt des sichtbaren Lichts die Wärmestrahlung im infraroten Bereich. Damit lässt sich die Temperaturverteilung eines Gebäudes oder Bauteils bildlich darstellen.

Das Herzstück einer Wärmebildkamera ist ein integrierter Strahlungssensor, das Bolometer. Bei Einstiegsmodellen setzen sich dieses aus rund 20000 bis 80000 Pixeln zusammen. Das entspricht Auflösungen von 160 x 120 Pixel beziehungsweise 320 x 240 Pixel. Der Sensor wird durch die Wärmestrahlung innerhalb weniger Millisekunden erwärmt. Mit der Eigentemperatur des Bolometers ändert sich wiederum sein Widerstand, der in ein elektrisches Signal gewandelt wird. Eine digitale Signalverarbeitung berechnet für jedes einzelne Pixel einen Temperaturwert und erzeugt daraus die charakteristischen Wärmebilder.

Kaufkriterien

Soweit die Theorie. Doch worauf ist beim Kauf einer Wärmebildkamera zu achten? Die Qualität einer Kamera – und damit auch ihr Preis – hängt von vielen Faktoren ab.

Messbereich: Bei den für die Stuckateur- und Ausbaugewerke typischen Anwendungsgebieten (Wärmedämmung, Feuchtigkeit, Schimmel …) sind Temperaturmessbereiche von -20 °C bis +250 °C ausreichend und gebräuchlich. Der Temperaturmessbereich lässt sich meist noch individuell auf die Aufnahmesituation eingrenzen.

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