25. Februar 2022

Ökologisches Bauen und Wohnen mit Dämmung

Foto: DämmRaum

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„Ökologisch bauen“ bedeutet eine verantwortungsbewusste Nutzung von Wasser, Energie und endlichen Rohstoffen ebenso wie eine Minimierung von Ökosystem-schädigenden Emissionen während der Errichtung eines Gebäudes. Doch oft wird dabei nicht berücksichtigt, ob in dem ökologisch erbauten Haus auch ein „ökologisches Wohnen“ möglich ist. Jedoch entscheidet bereits die Ausführung der Baumaßnahme darüber, wie viel Wasser, Energie und endliche Ressourcen während des Wohnens gebraucht werden und inwieweit das Wohnen zum Ausstoß des größten Umweltproblems unserer Zeit, des klimaschädlichen Kohlendioxids, beiträgt. 
 
Ein sehr guter energetischer Standard „kostet“ unter Umständen während der Bauphase mehr Energie und Ressourcen, bedeutet jedoch während der Nutzung einen deutlich reduzierten Heizenergiebedarf und damit reduzierte CO2-Emissionen (weniger „ökologisches Bauen“, mehr „ökologisches Wohnen“). Übertragen auf Wärmedämmungen: der Einbau von Dämmstoffen ist zunächst mit einem Aufwand verbunden. Das bedeutet den Einsatz von Rohstoffen, Energie und Wasser für die Dämmstoffproduktion. Während des Wohnens oder der Nutzungsphase wird hingegen erheblich weniger Energie verbraucht als bei nicht gedämmten Gebäuden. Dadurch wird die Dämm-Technologie zur wichtigsten CO2-Einspartechnologie.
 

Einsatz von Rohstoffen, Energie, Wasser

Unabhängig vom Dämmstoff, der An- bzw. Abbau der Rohstoffe hat Auswirkungen auf die Umwelt. Bei nachwachsenden Rohstoffen bedeutet dies eine Verwendung der (endlichen) Ressource Boden, bei bestimmten Produkten auch einen hohen Verbrauch von Süßwasser. Bei synthetischen Rohstoffen werden definitionsgemäß fossile Ressourcen eingesetzt. Mineralische Dämmstoffe beruhen auf Rohstoffen wie beispielsweise Quarzsand – ebenfalls eine begrenzte Ressource –, Vulkangestein oder Diabas. Die Wirkungen auf die Umwelt sind dabei unterschiedlich und können sich im Einzelfall auch zwischen Herstellern unterscheiden. In diesem Zusammenhang können ein nachhaltiger Anbau von Rohstoffpflanzen eine Rolle spielen ebenso wie ein bewusster Abbau von mineralischen Rohstoffen. Aufgrund der vielfältigen Rohstoffe bleibt eine umfassende Bewertung jedoch schwierig. Eine Ausnahme bilden hier Recyclingmaterialien wie beispielsweise Zellulosedämmstoffe aus Alt-Zeitungspapier oder Glaswolle aus Altglas, bei denen die Rohstoffbeschaffung nahezu entfällt.
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