06. Juni 2016

WDV-Fassadenelemente im Brandversuch

Fraunhofer_Grafik_500px Ausbau und Fassade - WDV-Fassadenelemente im Brandversuch

Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat ein mit Brandschutzputz aufgerüstetes WDV-Sanierungssystem auf seine Eignung hin getestet.

 

Seit 1993 wurden nach Angaben des Fachverbandes Wärmedämm- Verbundsysteme (FV WDVS) etwa 770 Millionen Quadratmeter Dämmplatten an deutschen Häusern verarbeitet. Das entspricht einer Fläche, die größer ist als die von Hamburg. Hartplatten oder elastische Schaumstoffe auf Basis von petrochemischen Kunststoffen sind güns - tig zu produzieren, einfach zu verarbeiten
und besitzen gute Isolationseigenschaften. Einer der größten Nachteile von Polystyrol-Hartschaum (EPS oder XPS) ist jedoch dessen leichte Entflammbarkeit. Um eine geschossübergreifende
Brandausbreitung zu verhindern, werden WDVS auf Polystyrol- Hartschaumbasis meist mit Flammschutzmitteln versetzt und mit Brandriegeln und Sturzschutzen versehen. Im Falle eines Vollbrandes können die Dämmplatten aber trotz dieser Schutzmaßnahmen erweichen oder aufschmelzen und unter hoher Wärme - entwicklung brennt selbst schwer entflammbares
EPS vollständig ab.

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