01. Januar 2016

Clevere Brandschutzverglasung

Glastec-Auen-2 Ausbau und Fassade - Clevere Brandschutzverglasung

Bei der Berufsförderwerk München GmbH in Kirchseeon wurde eine flächenbündige Feuerschutzverglasung eingebaut. Transparentes Design, Sicherheit und edle Optik sind mit Glas und Rahmen beim dem bayerischen Bildungsunternehmen kombiniert worden.

Viele Menschen nehmen jedes Jahr das umfangreiche Bildungs-, Qualifizierungs- und Integrationsprogramm des Berufsförderungswerks München ­gemeinnützige GmbH an. Erwachsene Menschen werden auf ihrem Weg zur erfolgreichen Teilnahme in der Gesellschaft und am Arbeitsleben begleitet und gefördert. Nach dem Motto: »Für eine starke ­Zukunft!« ist das soziale Dienstleistungsunternehmen seit mehr als 30 Jahren erfolgreich bei der beruf­lichen Rehabilitation tätig. Die Einrichtung am Standort Markt Kirchseeon im Landkreis Ebersberg, zirka 25 Kilometer von München entfernt, verfügt über 700 Ausbildungsplätze und 450 modern ausgestattete Internatszimmer. Die ­Umbaumaßnahmen zur Erweiterung des Bildungsangebots, die vom Ebersberger Architekturbüro Fink und Vogl geplant, entworfen und realisiert wurden, sind abgeschlossen!

Brandschutz-Gläser nach Zulassung Z-19.14.-1953
Bei den Anforderungen an den Brandschutz setzte man auf die Kompetenz der »Glas-Spezialisten« der Rosenheimer Glastechnik GmbH. Glas wird zur ­Gestaltung lichter und ansprechender Räumlichkeiten verwendet und eignet sich hervorragend zum vorbeugenden Brandschutz. Die architektonischen ­Anforderungen gaben transparentes ­Design und Sicherheit im Falle eines Feuers sowie eine hochwertige Optik vor. »Die Konstruktion bedarf zwingend einer allgemeinen bauaufsichtlichen ­Zulassung« sagte Fink, der planende ­Architekt. So kam es zur Anfrage nach Planline EI 30 nach ABZ 19.14.-1953 durch das Unternehmen Steinlehner Trockenbau GmbH und Co. KG aus Neuötting, das für das Gewerk Trockenbau zuständig war.

Schutz vor Feuer, Hitze und Rauch
Die Brandschutzverglasung Planline ­EI 30 wird unsichtbar mechanisch gehalten. Die patentierte Verschlusstechnik sitzt »mittig« im geölten Eichenholz­rahmen, der von der Schreinerei Herzinger sorgfältig hergestellt und montiert wurde. Die umlaufende zirka fünf Millimeter breite Fuge wurde im Anschluss an die Verglasungsarbeiten mit schwarzem Brandschutzsilikon ver­siegelt. Das homogene System, Glas und Rahmen, montiert in einer nicht tragenden Gipskartontrennwand, wirkt im Brandfall der Ausbreitung von Feuer, Hitze, Rauch und thermischer Strahlung entgegen.

Zusatzfunktionen und Einsatzmöglichkeiten
Das Verglasungssystem Planline könnte mit Zusatzfunktionen wie Schallschutz, Sonnen- und Sichtschutzmaßnahmen, Personen- und Objektschutz sowie ­Absturzsicherheit zusätzlich ausge­stattet werden. Es wurde erfolgreich in Holz-, Aluminium- und Stahlrahmen ­sowie im Trockenbausystem in den ­Feuerwiderstandsklassen EI 30 und EI 60 geprüft. Planline eignet sich für den Einsatz in Schulen, Kindergärten, ­Krankenhäusern, Bürogebäuden, ­Einkaufszentren und allen Gebäuden mit Anforderungen an erhöhte Sicherheit. Selbst große Glasflächen können mit Planline-Systemen bündig verglast werden.

Geprüfte Sicherheit
Die Brandschutzgläser von Glastec sind nach EN 1363-1 geprüft und je nach Aufbau entsprechend mit EN 13501 für den Feuerwiderstand klassifiziert. Sie eignen sich für den Einsatz in Türen, Fassaden sowie Endlos- und Sprossentrennwänden vor allem in Fluchtwegen und Treppenhäusern. »Die Brandschutzverglasung ist einwandfrei und vor ­allem termingerecht eingebaut worden«,so das Resümee des Architekten Fink.

Abbildungen: Glastec                                                                                                       Ausgabe: 3/2012

  1. Glastec-Auen-2 Ausbau und Fassade - Clevere Brandschutzverglasung
  2. Glastec-Innen-1 Ausbau und Fassade - Clevere Brandschutzverglasung