01. Januar 2016

Frei schwebend

Vogl_Decken_1 Ausbau und Fassade - Frei schwebend

Wohlfühl-Atmosphäre pur strahlt das neu gestaltete Breuninger Mitarbeiter­casino in Stuttgart aus. Blickfang des Gebäudes sind die runden, abgehängten Deckensegel, die der Schallabsorption dienen.

Wer arbeitet, braucht irgendwann eine Pause. Die Beschäftigten im Breuninger Flagshipstore in Stuttgart können ihre kleinen und großen Pausen im Mit­arbeitercasino genießen, das seit Feb­ruar 2012 umgestaltet ist. 770 Quad-ratmeter laden zum Entspannen und Wohlfühlen ein. So sind es die unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten, die sich zu einer Einheit zusammenfügen. Das Stuttgarter Architekturbüro »Dittel ­Architekten GmbH« schuf ein zeitloses Design, das sich auch außen auf den sehr attraktiv gestalteten Terrassen fortführt.

Terrasse unter Sonnenschirmen
Unter den Deckensegeln des frän­kischen Unternehmens Vogl Decken­systeme lässt es sich entspannt in ­diesem erfrischenden Raumambiente pausieren. Wer will, kann an einem der 27 Massivholztische, an einer der sechs Meter langen Bars, an den Bankettsitzen oder dem Fassadentisch, der einen Blick auf die Terrasse freigibt, Platz nehmen. Auf diesen fast 360 Quadratmetern genießt man die Sonne im Schatten der Schirme. Aufgelockert wird die Terrassenatmosphäre von integrierten Betonbänken.
»Besonders die asymmetrische Anordnung der Beton­tische macht die Terrasse ebenso ­attraktiv wie die üppige Bepflanzung. Es ist der Einsatz und die Kombination von verschiedenen Materialien wie Holz, weißem Beton oder den weißen Metall­oberflächen, die die moderne Außenwirkung betonen«, führt der ­Architekt aus.
Rückzugsmöglichkeiten bietet die ­Lounge im Inneren, in der man frische Energie tanken kann. Wer surfen ­möchte, setzt sich dort an ­eine der ­integrierten Mac-Stations und taucht in die Tiefen des Internets ein.

Klare Formen und Effizienz
»Im Zentrum unseres Entwurfs standen klare Formen sowie warme Materialien, die einen Kontrast zur weißen Oberfläche des langen Bar-Tresens bilden«, erklärt Architekt Frank Dittel. Vordergründig war bei der Umgestaltung, dass Einrichtung und Deckengestaltung miteinander verschmelzen. »Sie ist in ­weiten Teilen durch die abgehängten Deckensegel nicht nur optisch ein Hingucker, vielmehr dient diese Deckenkonstruktion der Schallabsorption. Denn eine Kantine verlangt eine perfekte Akustik«, ergänzt er.

Zeitlos mittels Deckensegel
Nun hängen sie im Breuninger Mit­arbeitercasino, die 46 unterschiedlich großen, runden Deckensegel aus dem Hause Vogl Deckensysteme. In den Größen 2500 mm, 1600 mm und
1200 mm ­akzentuieren sie und tragen so zu einer klaren Formensprache bei. Für die Deckengestaltung wählte man die hoch wirksame, schallabsorbierende »Toptec-Akustikputzsystemplatte A«, mit einem Lochbild 12/25 Quadro, ­hinterlegtem Akustik-Vlies schwarz und einem Lochflächenanteil von 22,9 ­Prozent aus.

Drucksteife Unterkonstruktion
Im mittelfränkischen Werk wurden die mehrteiligen Vollkreise vorgefertigt und dann an die Baustelle ausgeliefert. ­Bevor das Befestigen und Zusammenbauen der Kreise begann, wurde zuerst an die Rohdecke eine drucksteife Unterkonstruktion montiert. Erst danach konnten die mehrteiligen Vollkreise verbunden und daran befestigt werden. Abschließend wurde der Vogl »Akustik-putz Toptec« in der Ausführung ­»Nano weiß« mit einer Korngröße von 0,5 mm aufgebracht.

Putz für hochfrequentierte Räume
Zum Einsatz kommen diese Putze vor allem in hoch frequentierten Räumen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen und eine Schallreduzierung ­unentbehrlich ist! Wer bei der Putz­gestaltung auf Farbe setzt, kann sich für den Vogl »Toptec-Akustik Color« entscheiden, den es in fast allen RAL-Farben gibt. Das Endergebnis ist ein ­imposantes Raumambiente, das sich in einer klaren Linie auf der ­Terrasse durch die eingesetzten ­Materialien, Farben und Formen fortsetzt.

Abbildungen: Braun                                                                                                                  Ausgabe: 2/2013

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