02. Dezember 2020

Richtig heizen und lüften


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Heizen und lüften ist auf jeder Baustelle wichtig, denn gute Arbeitsbedingungen sorgen für gute Arbeitsergebnisse. Darüber hinaus sollten Betriebe über grund­legende Kenntnisse in der Bautrocknung verfügen, um auch gesundheitliche Folgeschäden der Bewohner zu vermeiden.

 

Bei Renovierung hilft ein Lufterhitzer.  Foto: Heizkurier Mobiles Heizen unterstützt beim Bau. Foto: Heizkurier Gerade in den feuchtkalten und frostigen Wintermonaten ist es wichtig, dass trockene und warme Bedingungen auf der Baustelle herrschen. Das beugt Verzögerungen im Bauablauf vor, denn Materialien können sicher verarbeitet werden und Mitarbeiter werden vor Erkrankungen geschützt. Für eine effiziente und schnellere Winterbaubeheizung setzt Heizkurier, bundesweit einer der führenden Anbieter für Vermietung und Verkauf von mobilen Wärme- und Klimalösungen sowie dezentralen Heiz- und Energieraumkonzepten, auf das umweltschonende und effiziente Prinzip des Umluftheizens. Die mobilen Umlufterhitzer arbeiten nach dem Prinzip der Wärmetauscher und saugen dazu die bereits nach kurzer Zeit aufgeheizte Raumluft an. Dadurch wird der Energieverbrauch erheblich reduziert und der Aufheiz- und Trocknungsprozess beschleunigt. Als Energielieferant dient eine mobile Wärmezentrale, die im Außenbereich auf einem Hänger aufgestellt wird. Diese versorgt über reguläre Wasserschläuche die Lufterhitzer mit heißem Wasser, das wiederum die Raumluft im Wärmetauscher aufwärmt. Die Zuleitung über Wasserschläuche erfordert keine zusätzlichen Konstruktionen und ermöglicht ein flexibles Arbeiten. Doch Mobilität ist wichtig. Früher hätten die Techniker eine neue Anlage neben der alten Anlage aufbauen müssen. In vielen Fällen mussten aufwändige Provisorien installiert werden. Zudem wurde auch die Bandbreite der zur Wahl stehenden Energiekonzepte durch den nur begrenzt zur Verfügung stehenden Platz auf der Baustelle eingeschränkt. Heute ist es dank mobiler Heizkuriere für alle leichter: Mit einer mobilen Heizzentrale können zum Beispiel Sanierungsarbeiten im laufenden Hotelbetrieb störungsfrei durchgeführt werden. Kein Hotelgast muss auf Heizung oder Warmwasser verzichten. So wurde bei einem Hotel in Düsseldorf mit 50 Zimmern eine 150 kW-Anlage für die Versorgung mit Heizungswärme und warmem Brauchwasser eingesetzt. In der Regel dauern derartige Sanierungsmaßnahmen je nach Größenordnung zwischen zwei und vier Wochen. Durch flexible Mietzeiten ist die Versorgung auch bei möglichen Bauverzögerungen gesichert. 

Bautrocknung ohne Folgeschäden 
Der KT 20 hat eine Entfeuchtungsleistung von 22 Litern und hat einen MID-Energiezähler.  Foto: HeyloEntfeuchter helfen auch bei Nässe zu einem zügigen Bauvorgang. Foto: Wilms Um den Fertigstellungstermin eines Einfamilienhauses einhalten zu können, hat ein Unternehmen Bautrocknungsgeräte eingesetzt. Während der Rohbauphase waren erhebliche Niederschläge auf das Bauwerk niedergegangen, so dass zeitweise bis zu 10 cm Wasser auf der Rohsohle standen. Als das Unternehmen begann, die Räume zu trocknen, waren an den verputzten Wänden die nassen Bereiche deutlich sichtbar. Bereits eine Woche später waren die Wasserbehälter der Trocknungsgeräte spürbar seltener voll. Nach zwei Wochen konnten keine Wasserflecken mehr festgestellt werden, die Wände fühlten sich trocken an. Die Geräte wurden abgebaut. Noch bevor das Gebäude bezogen war, stellten sich auf den Tapeten Stockflecken ein, die Rückteile der neuen Einbauküche waren bereits verschimmelt. Durch einen Bausachverständigen wurde als Ursache erhöhte Neubaufeuchte in den Außenwänden festgestellt. Es wurde eine Nachtrocknung der Wände und das Ausbessern der Tapeten und der Einbauküche zu Lasten des ausführenden Unternehmens angeordnet. Bei einer anderen Immobilie hatte die Hausverwaltung ein Unternehmen mit der Beseitigung eines kleineren Wasserschadens beauftragt. Nach Besichtigung der Räume in dem Mietshaus aus der Gründerzeit stand für den Einsatzleiter fest, dass zusätzlich zur Raumtrocknung auch eine Trocknung der Holzbalkendecke notwendig wäre. Es wurde ein Aufbau von der unteren Wohnung aus gewählt, da diese zurzeit nicht bewohnt war und Störungen für die Bewohner der oberen Wohnung somit weitgehend vermieden werden konnten. In jedes Balkenfeld der Decke wurden Stutzen zum Einfluten von Trockenluft gesetzt. Die Trockenluft wurde durch zwei Adsorptionstrocknungsgeräte erzeugt und mittels Seitenkanalverdichter in den Deckenaufbau gedrückt. Die angefeuchtete Luft sollte in der oberen Wohnung ausströmen und dort von Kondensationstrocknern aufgenommen werden. Die Trocknung verlief erwartungsgemäß recht schnell, wie auch durch Messprotokolle dokumentiert wurde. Lediglich die Bewohner der oberen Wohnung klagten über eine zunehmende Geruchsbelästigung und verstärkten Hustenreiz. Die HEYLO GmbH, Experte für Trocknungs-, Beheizungs- und Messtechnik, bietet regelmäßig Seminare an, welche die grundlegenden Kenntnisse der Gebäudetrocknung vermittelt. Es werden theoretisches Wissen, aber auch Erfahrungen aus der Praxis vermittelt, um erfolgreich arbeiten zu können. Aus feuchte Luft wird trockene Luft was den Bauvorgang beschleunigt. Foto: HeyloDemonstriert werden zeitgemäße Techniken, die den Trocknungserfolg garantieren. Diese Geräte basieren technisch auf einem Niederdruckzerstäubersystem, bei dem mit einem kleinen Kompressor ein Luftdruck von 0,3 bar erzeugt wird und Luft mit Brennstoff vor der Düse intensiv gemischt wird. So ist eine saubere Verbrennung möglich, ohne Rußbildung und giftige Gase, also umweltfreundlich und sparsam. Heißluftturbinen mit Abgasführung sind Heizgeräte mit Wärmetauscher, bei denen die Raumluft und die Abgase nicht miteinander vermischt werden. Sie sind mit Warmluftschläuchen oder -kanälen einsetzbar und auch zum Lüften geeignet.

 

Wolfram Hülscher


   

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