01. Januar 2016

Erfolg im Netzwerk

Loeven Ausbau und Fassade - Erfolg im Netzwerk

Stuckateur Thomas Löven aus Hennef hat »endlich wieder Spaß als Unternehmer«. Der Grund: Er ist Partner eines Franchise-Verbundes und bearbeitet konsequent den Modernisierungsmarkt. Das Ergebnis: Ein größerer finanzieller und persönlicher Spielraum.

Vor zehn Jahren ist Thomas Löven mit dem typischen Enthusiasmus vieler Jung­unternehmer in die Selbstständigkeit gestartet. Doch die beim Start vorhandenen Träume und der Spaß am Unternehmerdasein wurden im Laufe der Jahre immer mehr von der Realität überschattet. »Von 7 bis 18 Uhr war ich auf der Baustelle, ging kurz heim zum Essen und danach wieder bis 23 Uhr ins Büro, auch am Samstag«, erinnert sich Löven. Als die Preise im klassischen Ausschreibungsgeschäft immer schlechter wurden und zur zeitlichen Belastung auch noch finanzieller Druck kam, dachte Löven erstmals ans Aufhören: »Ich hatte einfach nicht die Motivation, noch zehn oder 15 Jahre so weiterzuarbeiten, deshalb musste ich was ändern.«
Gemeinsam mit seiner Frau besuchte er schließlich eine Infoveranstaltung des Franchisesystems »Einer.Alles.Sauber.«. Was die beiden dort hörten klang überzeugend, dennoch haderte Löven zunächst mit der Einstiegsgebühr und den festgelegten Werbeinvestitionen. »Erst habe ich gedacht, dass es früher ja auch funktioniert hat, doch genau so wollte ich ja nicht weitermachen«, erklärt der Unternehmer seinen Entscheidungsprozess. Nach dem Motto »Augen zu und durch« entschied er sich im Feb­ruar 2011 zum Eintritt ins System und damit auch für den lukrativen Markt der Modernisierung im Privatkundensektor. War er nach der ersten Werbekampagne noch überrascht, wie viele Kunden sich tatsächlich gemeldet hatten, schlug seine anfängliche Skepsis beim ersten Partnertreffen in echte Begeisterung um. »Die anderen Partner haben mir direkt unter die Arme gegriffen und hatten wirklich Spaß daran, mir als Neuling bei der Bewältigung der Anfangsschwierigkeiten zu helfen.«
Vor allem bei den offenen und wirklich ehrlich geführten Gesprächen zwischen den Partnern entwickelte Löven anfangs echte Hemmungen. Schließlich hatte er sich bei Innungsversammlungen und Branchentreffen oft genug darüber aufgeregt, dass sich die meisten Kollegen dort als wahre Superstars mit einer tollen Auslastung präsentierten. »Bei der Submission habe ich dann festgestellt, dass mich genau die gleichen tollen Kollegen im Preis noch deutlich unterboten hatten«, ärgert sich Löven auch heute noch über die ungerechtfertigte Prahlerei. Ein solches Verhalten hat er bei keinem der Partner im »Einer.Alles.Sauber.«-Netzwerk beobachtet: »Die sind einfach anders gestrickt und es gibt noch dazu keinerlei Konkurrenzdenken.«
Nachdem ihn die »Einer.Alles.Sauber.«-Geschäftsführung tatkräftig dabei unterstützt hat, nicht wieder in die alten Verhaltensweisen zu fallen und den Modernisierungsmarkt wirklich konsequent zu erschließen, kann Thomas Löven nach nur einem Jahr Mitgliedschaft eine durchweg positive Bilanz ziehen. »Es hat sich echt schon viel geändert, ich habe in der Regel spätestens um 18 Uhr Feierabend und kann mich wieder mehr um die Familie kümmern; am Samstag finde ich oft sogar die Zeit zum Lauftraining.« Zur neuen zeitlichen Freiheit kommt zudem ein größerer finanzieller Spielraum. So sind die Aufträge im Privatkundensektor deutlich lukrativer als das Ausschreibungsgeschäft, was letztendlich der Firmenkasse und auch der Laune des Chefs zugute kommt. Vom neuen Spaß an der Arbeit profitieren laut Löven auch die fünf gewerblichen Mitarbeiter: »Die Privatkunden sind zufrieden und geben mehr Trinkgeld – und die gute Stimmung des Chefs wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus.«

Ist für Sie eine Kooperation oder der Verbund in einem Netzwerk auch eine mögliche Strategie? Antworten gibt es auf der rechten Seite.

Abbildungen: Einer.Alles.Sauber/Jörn Wolter                                                                           Ausgabe: 4/2012

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