10. Januar 2011

Neue Infos fürs Verwalter: »Dämmen lohnt sich!«

11-01-10%20FV%20WDVS%20Broschuere1 Ausbau und Fassade - Neue Infos fürs Verwalter: »Dämmen lohnt sich!«Mit der neuen Broschüre »Dämmen lohnt sich« wendet sich der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) erstmals direkt an die Immobilienbranche. Kompakt und anschaulich werden die wichtigsten Vorzüge einer energetischen Sanierung der Fassade zusammengefasst und die Funktionsweise eines WDVS erklärt.

(Abbildung: FV WDVS)

Dabei zeigt der Fachverband den Wohnungsverwaltern anhand von Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) und anderer Spezialisten auf, in welchem Zeitraum sich Sanierungsmaßnahmen bezahlt machen, aber auch wie ein WDVS die Bausubstanz schützt und so zum Werterhalt von Gebäuden beiträgt. Dass durch die Gestaltungsvielfalt der WDV-Systeme aus einem alten Haus eine repräsentative Immobilie werden kann, ist ein weiteres Argument für umfassende Sanierungsmaßnahmen.


Doch von einer guten Dämmung profitieren nicht nur Wohnungsbesitzer durch den Wertezuwachs der Immobilie, sondern auch die Mieter/Bewohner und zwar spürbar – durch ein verbessertes Raumklima oder die so genannte thermische Behaglichkeit. Auch Schimmelbildung in Wohnungen und damit Reklamationen seitens der Mieter lassen sich mit einer professionellen Dämmung der Gebäudehülle vermeiden.


Wie Altbauten erfolgreich saniert und Energiekosten mit einem von Profis erstellten Konzept deutlich reduziert werden können, zeigen die in der Broschüre aufgeführten Fallbeispiele realer Bauvorhaben. So wurde in München ein Haus mit 60 Wohneinheiten aus dem Jahr 1962 von der Grassinger Emrich Architekten GmbH erfolgreich energetisch saniert. Der Jahresheizwärmebedarf reduzierte sich durch die Maßnahmen von 149 kWh/m2a auf 48 kWh/m2a; der U-Wert der Außenwand ließ sich auf 0,21 – 0,25 W/m2K optimieren. Durch zusätzliche Maßnahmen wie Balkonsanierung und den Einbau von Aufzügen wurde darüber hinaus die Attraktivität der Immobilie erheblich gesteigert.


In Frankfurt gelang es dem Architekturbüro faktor10 in Zusammenarbeit mit dem Passivhaus-Institut Darmstadt, zwei Wohnblöcke aus den 50er-Jahren auf Neubaustandard und nahe an den Passivhausstandard zu bringen. Aus einem immensen Primärenergiebedarf von 250 kWh/m2a für Heizung, Wärme und Lüfterstrom machten die Profis 39 kWh/m2a; der Jahresheizwärmebedarf wurde von 200 kWh/m2a auf 17,5 kWh/m2a gesenkt.


Die Broschüre »Dämmen lohnt sich« für Immobilienverwalter kann per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim FV WDVS angefordert werden.


Weitere Infos zum Thema WDVS: www.heizkosten-einsparen.de