01. Juni 2022

Den sommerlichen Wärmeschutz im Gebäude verbessern

Mineralwolle sorgt für angenehme Raumtemperaturen

Dauerhaft hohe Temperaturen in den Innenräumen belasten die Gesundheit und senken die Produktivität. Deshalb ist der sommerliche Wärmeschutz in Gebäuden so wichtig. Eine gute Dämmung von Dach und Wänden mit Mineralwolle verbessert nicht nur den sommerlichen Wärmeschutz und die Behaglichkeit. Nichtbrennbare Dämmstoffe aus Glas- oder Steinwolle bieten außerdem Schall- und Brandschutz (Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1).

Neben großen, unverschatteten Fenstern tragen unzureichend gedämmte Bauteile zur Wärmebelastung in Innenräumen bei. Dachziegel etwa heizen sich durch Sonneneinstrahlung schnell auf und geben bei ungedämmten Konstruktionen die Wärme nahezu ungehindert an die darunterliegenden Räume weiter.

Abb. 1: Einflussfaktoren auf den sommerlichen WärmeschutzDamit auch bei hohen Außentemperaturen ein angenehmes Raumklima im Gebäude herrscht, ist eine gut gedämmte Gebäudehülle mit richtig verschatteten Fenstern Voraussetzung für einen guten sommerlichen Wärmeschutz. Hierbei gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist der sommerliche Wärmeschutz. So ist z. B. der Wärmeeintrag durch eine nur leicht gedämmte Altbau-Dachfläche mit einem U-Wert von 0,7 W/(m²·K) ca. 5 Mal höher als durch eine moderne, gut gedämmte Dachfläche mit dem für Effizienzhäuser üblichen niedrigen U-Wert 0,14 W/(m²·K).

Abb. 2: Maximale Wärmemenge, die an einem Tag über eine Dachfläche übertragen wird, in Abhängigkeit vom U-Wert

Mit einer fachgerechten Dämmung aus Mineralwolle lassen sich energieeffiziente, wärmeabweisende Gebäudehüllen einfach herstellen. Im Winter verringert die Mineralwolldämmung wirksam Wärmeenergieverluste durch die Außenbauteile und trägt im Sommer dazu bei, den Hitzeeintrag ins Gebäude zu verzögern. Das verbessert den Komfort und hilft, den Energieverbrauch durch den Betrieb von Klimaanlagen zu minimieren oder ganz zu vermeiden.

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