06. Juni 2016

Vorteile durch Direkt-Marketing

Neumeier_Marketing_Brillux_500px Ausbau und Fassade - Vorteile durch Direkt-Marketing
Foto: Brillux
Foto: Brillux

Ein Fachunternehmer möchte durch eine Direkt-Mailing-Aktion an Privat-Kunden zusätzliche Aufträge erzielen. Marketing-Experte Martin Neumeier gibt wichtige Tipps.

 

Herr Neumeier, was wären die wichtigsten Voraussetzungen für ein Direkt-Mailing?
Kurz gesagt sind es folgende: 1. Man sollte die Zielgruppe ganz genau definieren. Beispiel: Ich will Einfamilienhausbesitzer im Gebiet XY ansprechen, bei denen eine Renovation der Fassade (gegebenenfalls mit einer Wärmedämmung) geboten erscheint. 2. Die Adressen der Zielgruppe müssen bekannt sein beziehungsweise organisiert werden. 3. Den Zielpersonen sollte man ein attraktives Angebot machen, das Interesse weckt und eine Responsemöglichkeit enthält. Antwortkarte/Coupon/Hotline) 4. Das Angebot sollte technische und ästhetischgestalterische Argumente enthalten, um im genannten Beispiel sowohl den Haushaltsvorstand wie auch
die Dame des Hauses anzusprechen.
Wie komme ich an die Adressen von Hausbesitzern, deren Fassade einer Renovation bedarf?
Es gibt Direkt-Marketing Firmen, bei denen man die Adressen kaufen kann und die auch den Postversand
organisieren. Das empfiehlt sich, wenn es um die Abdeckung größerer Regionen mit sehr vielen Adressen
geht. Wenn man aber nur in der näheren Umgebung (Gemeinde/Stadt) auf Kundenfang gehen will, dann
würde ich empfehlen, einen Auszubildenden mit dem Smartphone durch die Straßen laufen zu lassen um
von den entsprechenden Häusern Fotos zu machen. Das ist übrigens erlaubt, wenn man zum Fotografieren
nicht das Grundstück betreten muss und keine Personen ablichtet. Straße und Hausnummer werden dabei
notiert und die Namen könnten vom Klingelschild abgelesen werden.
Wie könnte dann ein attraktives Angebot für die Hausbesitzer aussehen?
Anhand der digitalen Fotos könnte man selbst (Farbdesign- Software) oder mithilfe seines Fachhändlers
einen Farbdesign-Vorschlag für die Fassade machen, der dann zusammen mit dem Angebotsbrief versendet
wird. Im Brief sollte stehen, dass man gerne bereitsteht, um über alternative Fassaden-Gestaltungsmöglichkeiten
wie auch über technische Fragen und Kosten Auskunft zu geben. Sehr gut wäre es, eine Rückantwort-Postkarte (Teminvereinbarung) beizulegen und eine Telefon-Hotline anzubieten.

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