Ausbau und Fassade - Mensch und Markt
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01. Januar 2016

Liquidität vor Rentabilität

Bei der Bilanzbesprechung erläutert der Steuerberater, dass das zurückliegende Geschäftsjahr gut gelaufen ist. Der Umsatz hat sich stabilisiert und ist auf hohem Niveau. Der ­Gewinn wurde erneut gesteigert und ist noch besser als in den Vorjahren. Leider ist das Girokonto ständig im Minus. Der Handwerker versteht die Welt nicht mehr.

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01. Januar 2016

Schon auf SEPA eingestellt?

Schon bald soll der bargeldlose Zahlungsverkehr quer durch die EU grenzenlos funktionieren. »Single Euro-payment areas« (SEPA) heißt das Projekt. Bis Februar 2014 muss die Umstellung abgeschlossen sein und spätestens 2016 sollen die letzten Übergangsregelungen auslaufen. Was müssen Betriebe tun, um für SEPA fit zu sein? Petra Zimmermann gibt Tipps.

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01. Januar 2016

Fachkenntnis und Klartext

Ihr Vater hätte sie gerne in dem Berufsstand einer Bankangestellten gesehen, ihre Mutter empfahl eine Ausbildung zur Krankenschwester, doch Barbara Blümle entschied sich für die Branche, in die sie sprichwörtlich hineingeboren worden war: für den Stuckateurbetrieb ihrer Eltern.

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01. Januar 2016

Innovativ denken und handeln

»Heute gibt es kaum eine technische Herausforderung im Ausbau, die nicht mit dem Einsatz geeigneter Profile gelöst werden könnten«, so forsch präsentiert sich der Profilhersteller Protektorwerk aus Gaggenau. Wir sprachen mit dem Leiter Marketing Matthias Raquet über Innovationen und Entwicklungen im Markt.

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01. Januar 2016

Von Tempo Hundert auf Null

Einen Betrieb an den Nachfolger zu übertragen ist nicht so einfach. Das Los­lassen fällt vielen schwer. Die Gefahr, ins Leere zu fallen, ist groß. Die Meisten jedoch freuen sich schon Jahre vorher auf die Zeit nach dem Betriebsübergang.

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01. Januar 2016

»Wir stellen die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund«

Durch den Zusammenschluss mehrerer Marken unter dem Dach von Knauf AMF ist Bewegung in den Deckenmarkt gekommen. Carsten Pohl von Knauf AMF gibt im Interview mit ausbau + fassade Auskunft darüber.

»AMF und Heradesign schmieden eine Allianz«, »die Knauf Gruppe bündelt ihre Deckenkompetenz«, »Knauf übernimmt USG« – das sind Schlagzeilen von diesem Jahr. Welche Strategie verbirgt sich dahinter, Herr Pohl?
Durch die Eingliederung des Kärntner Akustikspezialisten Heradesign und durch die Akquisition der für Decken­unterkonstruktionen führenden Marke Donn mit Produktionsstandorten in Frankreich, Deutschland, England und Belgien hat Knauf AMF seine Kompetenz als Deckenspezialist insbesondere in Europa deutlich erweitert.
Bei der Gestaltung von Decken mit definierten Anforderungen denkt der Markt zunehmend weniger in bestimmten Materialien oder Marken.
Im Fokus steht die Erfüllung der Anforderungen bezüglich der bauphysikalischen Eigenschaften, aber auch hinsichtlich der gestalterischen Möglichkeiten. Mit der Diversifizierung wollen wir unseren Kunden für jede Planungsanforderung die individuell geeignetste Produkt­lösung anbieten. Diesen Gedanken erweitern wir innerhalb der Decken­sparte der Knauf Gruppe darüber hinaus noch um das Material Gips.

Wo findet die einzelne Marke ihren Platz in dieser Markenvielfalt?
Innerhalb der Unternehmensmarke Knauf AMF gibt es vier Produktmarken: Thermatex und Heradesign im Bereich der Deckenplatten, Ventatec und Donn im Bereich der Schienen. Diese vier Marken ergänzen sich gegenseitig und bilden eines der leistungsfähigsten und innovationsstärksten Sortimente: Mit Thermatex und Heradesign bieten wir Mineral- wie auch Holzwollelösungen an, die wahlweise mit den Unterkonstruktionen Ventatec oder Donn zu Systemen ergänzt werden können. Das bedeutet Vielseitigkeit für unsere Kunden, da wir alle ihre Bedürfnisse aus einer Hand erfüllen können und für uns als Hersteller größtmögliche Flexibilität im Hinblick auf Bauvorschriften und Normen.
Mit der systemoffenen Schiene Donn öffnen wir uns im Interesse unserer Kunden darüber hinaus dem Markt und bieten auch Schienenlösungen an, die in Kombination mit gängigen Produkten anderer Hersteller geprüft wurden. Im Fokus steht dabei stets, die individuell beste Lösung für den Kunden anbieten zu können.

AMF selbst ist in spezielle Produkt­bereiche gegliedert, unter anderem Brandschutz, Schallschutz, Hygiene und Design. Wie wichtig ist dieseDifferenzierung für die Marktbearbeitung?
Wir sprechen hier eher von Anforderungsbereichen, wobei sich die einzelnen Anforderungen grundsätzlich nicht gegenseitig ausschließen müssen. Insofern wollen wir gar nicht so sehr differenzieren. Gerade das ist die Stärke von Knauf AMF: Bei Funktionsdecken denkt man zunächst immer nur an die Erfüllung bautechnischer Anforderungen. Mit unserer Kompetenz im Bereich Design zeigen wir aber auch Lösungen auf, die funktionieren und hervorragend aussehen.
Mit der Thermatex Varioline zum Beispiel lenken wir den Fokus zunehmend auch auf gestalterische Aspekte. Dabei ist Thermatex Varioline weniger als eigenständiges Produkt zu sehen. Es handelt sich vielmehr um ein Ausstattungsmerkmal, das wir für unsere Deckenplatten anbieten. So können Räume mit Deckenplatten abgestuft von schallhart bis höchstabsorbierend akustisch perfekt eingestellt werden, und das in
einem durchgängigen Design.
Wir wollen mit unseren Produkten den Architekten, Planern und Fachunter­nehmern die Möglichkeit geben, ein rundum gelungenes Raumklima zu
planen und zu schaffen. Dazu zählt auch verstärkt die gestalterische Wirkung einer ansonsten bauphysikalisch perfekt funktionierenden Decke.

Sie richten den Fokus bei der Beratung auf Planer und Architekten. Welche Zielsetzung verfolgen Sie dabei?
In Bezug auf die Beratung von Deckensystemen bilden Architekten und Planer gemeinsam mit den Fachunternehmern die wichtigste Zielgruppe. Wenn Planer und Architekten von einem Produkt überzeugt sind, wirkt sich das auf die Produktnachfrage aus. Die Ausschreibung eines Produkts als Leitprodukt erzielt eine Bekanntheit und Nachfrage, an der sich auch der Handel orientiert. Wir wollen den Architekten dabei mit unserem Know-how unterstützen. So kann er für seinen Auftraggeber Decken­lösungen planen, die funktional sind und gestalterisch Akzente setzen. Damit stellt er die Kunden nicht nur zufrieden, er begeistert sie. Wenn andere Materialien oder Produkte zweckmäßiger erscheinen, können wir frühzeitig den Kontakt zu anderen Unternehmen der Knauf Gruppe herstellen und den Architekten mit der gesamten Gruppenkompetenz unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen Netzwerke, so dass Planer und Architekten bei späteren Projekten aktiv auf uns zukommen. Das ist ein großes Kompliment und bestätigt uns in unserer Kundenphilosophie.

Welchen Stellenwert räumen Sie dem Fachunternehmer ein?
Wie zuvor schon ausgeführt, bilden die Fachunternehmer für uns eine der wichtigsten Kundengruppen. Sie beraten die Kunden vor Ort, entscheiden mit über den Einsatz unserer Produkte und unterstützen den Handel bei der Zusammenstellung seines Sortiments. Wir schätzen den Informationsaustausch mit dem Fachunternehmer sehr, denn durch seine Rückmeldungen aus der Praxis erhalten wir wertvolle Anregungen und Impulse für die Weiterentwicklung unserer Produkte und für die Entwicklung völlig neuer bedarfs­orientierter Lösungen. Die Betreuung unserer Partner aus dem Handwerk erfolgt in erster Linie durch die regional zuständigen Gebietsverkaufsleiter, wird aber auch durch zentrale Maßnahmen wie zum Beispiel dem Knauf Fachunternehmer Club gefördert. Mit diesem bieten wir dem leistungsfähigen Fachhandwerk zahlreiche exklusive Maßnahmen wie Trainings, Praxisschulungen im Werk, intensive Marktbetreuung und Marketingunterstützung. Dies dient nicht nur der Kundenbindung – wir verstehen diese Leistungen als selbstverständ­lichen Service für unsere Partner.

Was sind die Hauptaufgaben im Deckenbereich für den Fachunter­nehmer?
In erster Linie setzt der Fachunternehmer die Planung des Architekten um. Dabei muss er jedoch zahlreiche weitere Aspekte im Blick behalten: So muss er zum Beispiel sicherstellen, dass alle relevanten Normen eingehalten werden. Zudem nimmt er individuelle Anpassungen vor, deren Notwendigkeit erst vor Ort deutlich wird. Schließlich ist es auch der Fachunternehmer, der im Anschluss zum Beispiel Wartungsmaßnahmen im fertiggestellten Projekt durchführt. Darüber hinaus steht er im direkten Kontakt mit dem Kunden und leis­tet intensive Beratung vor Ort.

Sie unterhalten auch ein Kompetenz- und Schulungszentrum. Wen sprechen Sie damit an?
In unserem Schulungszentrum, dem »Forum AMF«, bieten wir unseren Partnern umfangreiche Schulungsmaßnahmen zu verschiedensten Themenbereichen an. So veranstalten wir zum Beispiel immer wieder verschiedene Workshops für und mit Architekten,
unter anderem zu Themen wie Brandschutz, Akustik oder Hygiene. Weiterhin bieten wir auch Schulungen und Seminare für Verleger und Händler, Mitarbeiter aus Behörden sowie für Verbände an. Natürlich nutzen wir das »Forum AMF« auch für die regelmäßige Aus- und Weiterbildung unserer Mit­arbeiter.
Neben den Schulungen vor Ort bietet unser Schulungszentrum damit eine wichtige Plattform für den aktiven Austausch mit unseren Kunden.

Welche Themen stehen ganz oben im Weiterbildungsranking?
Relevante Themen sind hier natürlich immer Akustik, Brandschutz und neue Verlegetechniken. Nachgefragt werden aber auch Schulungen zu Veränderungen im Baurecht und zur Festlegung und Anwendung neuer europaweit gültiger Normen. Hierzu und zu anderen wichtigen Themen halten wir unsere Mitarbeiter und interessierte Partner stets auf dem neuesten Stand.

Die Fragen stellte Paul Dolt

Abbildungen: Knauf AMF                                                                                                                            Ausgabe: 10/2013

 

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01. Januar 2016

Wandel im Handel

Bei Instandsetzungs- und Verschönerungsaktionen sorgen nicht nur Maler und Stuckateure für eine fachgerechte Anwendung hochwertiger Farben und Putze. Ein Trend zum gewerke­übergreifenden Bauen ist erkennbar. Sven Simon, Vertriebsleiter des Farbenherstellers Krautol, äußerst sich im Interview zu diesem Thema. 

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01. Januar 2016

Chefin und Studentin

Man kann es sich mit 50 Jahren eher gemütlich einrichten oder noch einmal richtig durchstarten - so wie es Sabine Scheerer vorlebt. Die Unternehmergattin ist nicht nur die rechte Hand im Stuckateurbetrieb ihres Mannes, sondern studiert auch noch BWL.

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01. Januar 2016

Schwäbische Familienbande

Der Maler- und Stuckateurbetrieb von Harald Kuttler im schwäbischen Kusterdingen bei Tübingen ist wortwörtlich ein echtes Familienunternehmen. Er hat seine Brüder im Unternehmen angestellt, zusammen bilden sie ein schlagkräftiges und effektives Team, welches allein durch Empfehlungen die Auftragsbücher füllt.

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01. Januar 2016

Gestärkt ins neue Jahr

Nachdem der viel prophezeite Weltuntergang 2012 doch nicht stattgefunden hat, können wir uns auf das kommende Jahr voll konzentrieren. Als Mittler
zwischen Fachunternehmen und Industrie  hat der Fachhandel Einblick in das, was in der Branche läuft. ausbau + fassade befragte führende Köpfe aus dem Handel zu ihren Erwartungen und Planungen.

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01. Januar 2016

»Mehr Sicherheit im Detail«

Das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt hat jetzt 2013 für Leibungsplatten die bauaufsichtliche Zulassung an den Hersteller Gima vergeben – zum ersten Mal für diese Produktkategorie. Ein Interview zur Markteinführung mit Roman Zahner, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter, und Arndt Kapeller, Produktmanager aus dem Unternehmen.

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01. Januar 2016

»Wir haben Biss und Ehrgeiz«

Sarah Maniqiuz ist eine von vielen Frauen in der Baubranche, die sich beruflich durch­gesetzt haben. Ihre Liebe zur Kunst und Kunstgeschichte brachte sie zum Stuckateur­-beruf – eine Entscheidung, die sie nicht bereut hat.

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01. Januar 2016

Höher, schneller, weiter!

Unternehmer oder Politiker kennen nur eine Richtung: Wirtschaftswachstum. Es gilt als ­alternativlose Zauberformel auf viele Herausforderungen. Vergleichbar mit dem heiligen Gral. Letztendlich geht es aber nicht um höher, schneller und weiter, sondern um ein gutes Leben.

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01. Januar 2016

»Frauen haben es leichter!«

Annett Streich ist Stuckateurmeisterin in Landsberg/Klepzig bei Halle an der Saale. Während andere Frauen im Handwerk oft noch kritisch beäugt werden, hat sie sich mit ­gesundem Selbstbewusstsein einen kleinen Betrieb aufgebaut, der hohe Akzeptanz genießt.

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01. Januar 2016

»Kein Tag gleicht dem anderen!«

Die Entscheidung, einen handwerklichen Beruf zu erlernen, hat Heidi Würth nie bereut. Die Stuckateurmeisterin aus Hechingen-Boll hat nicht nur Freude an ihrer Arbeit, sie hat auch mit ihrem Ehemann Ralf in den vergangenen zwölf Jahren einen renommierten und erfolgreichen Betrieb aufgebaut.

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01. Januar 2016

Preise für Planung und Praxis

Die Gewinner beim ersten Knauf Award stehen fest. Insgesamt wurden 13 Objekte ausgezeichnet. Gekürt wurden die Preisträger in den Kategorien Energieeffizienz, Design, Bauphysik, Nachhaltigkeit und Sonderkonstruktion. In besonderer Weise überzeugen die Preisträger durch planerische und/oder handwerkliche Leistungen.

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01. Januar 2016

Ich arbeite mich gesund

Wo gehobelt wird, da fallen Späne - Leistung und Erfolg entstehen unter heutigen Arbeitsbedingungen immer mehr auf Kosten der eigenen Gesundheit und Zufrieden­heit. Stress und psychische Erschöpfung sind die Begleiterscheinungen. Damit wird Gesundheit in Unternehmen zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor von Morgen. Das gilt für große wie auch für kleinere Unternehmen.

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01. Januar 2016

Stuckarbeiten in »Bella Italia«

In Italien leben und arbeiten - dieser Traum ist für die beiden jungen Stuckateure Anton Gerstenkorn aus Ebern und Alexander Kopf aus Kappel-Grafhausen in Erfüllung gegangen - zumindest für die kurze Zeit von drei Monaten.

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01. Januar 2016

»Irgendwann ist Schluss«

Vom Geschäftsführer zum freien Mitarbeiter - Karl Weber hat seinen Stuckateurbetrieb im westfälischen Soest übergeben und hat jetzt mehr Zeit - zumindest auf dem Papier. Seine Wunschnachfolger leiten den Betrieb.

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