Schneller Abtrag von Beton, Estrich 
 und Beschichtungen auf harten Unter­gründen, gesundheitsschonend für alle Beteiligte. Foto: Festool GmbH

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Bei jedem Kundenauftrag kommt die Frage auf: Wie sollen Wände, Decken und Böden am Ende aussehen? Was dabei nicht zu unterschätzen ist, ist die Beschaffenheit und die fachgerechte Vorbereitung des jeweiligen Untergrunds. Fachexperten von Festool geben Tipps.

Im Stuckateurhandwerk ist es üblich, aus Altem etwas Neues zu machen, es stehen also häufig Renovierungs- bzw. Sanierungsaufträge in Häusern oder Wohnungen an – und nur an der einen oder anderen Stelle ein Neubau, wenn es zum Tragen kommt. Hier soll es um die Renovierung im Bestand im Innenbereich gehen: an Boden, Wand und/oder Decke.

 

Vorbereitende Arbeiten bei Bodenrenovierungen

Grundsätzlich ist bei alten Estrichböden darauf zu achten, dass man sie vor der Verlegung bzw. weiteren Bearbeitung komplett von allen Restbelägen befreit und sehr gut absaugt. Wieso ist das so? Werden Unebenheiten durch Nivelliermasse ausgeglichen, kann durch das Einweichen der Altlasten und der Grundierung die Haftung komplett versagen. Damit ist der Aufbau bis zur Verklebung nicht mehr tragfähig. Weitere Gründe sind beispielsweise das Arbeiten von Spachtelmasse während des Trocknungsvorgangs, sowie Bewegungen im Holz oder bei homogenen Belägen. All dies kann die Verbindung lösen und der komplette Untergrund ist nicht mehr zu gebrauchen. Bodenlegerin und Festool Schulungsreferentin Nadja Körbel empfiehlt: „Sollten Unebenheiten und Risse im Estrich bestehen, rate ich dazu, sie fachgerecht zu beseitigen, da sonst später Nacharbeiten und Regresskosten entstehen können. Wird eine schwimmende Verlegung bevorzugt, reicht eine trockene und feste aber ebene Fläche aus. Diese wird vor dem Verlegen vollflächig mit einer PE-Folie abgedeckt, die jeweils an den Wänden einige Zentimeter herausragt. Es ist immer zu empfehlen, die kompletten Altlasten – allein schon aus hygienischen Gründen – restlos zu entfernen“, erklärt Nadja Körbel.

Abtragen der Altbeläge und Beschichtungen

Zur staubfreien Risssanierung eignet sich das Freihand-Trennsystem DSC-AG 125 FH, oder als Akkuvariante DSC-AGC 125 FH. Foto: Festool GmbHSanierungs- und Renovierungsarbeiten werden oft mit hohem Arbeitsaufwand durchgeführt. Mit Hilfe von Bohrhämmern oder Winkelschleifern werden so Putz, Kleber, Farbe oder andere Beschichtungen meist umständlich entfernt. Festool bietet mit seinem RENOFIX Sanierungsschleifer RG 130 eine komfortablere Lösung, um z.B. alte, hartnäckige Kleberreste mittels einer empfohlenen Frässcheibe effizient, vor allem staubarm, abzutragen. Nadja Körbel informiert: „Wir bieten mit dem RG 130 einen handlichen, leistungsstarken Schleifer, der durch das abklappbare Randsegment auch bis an die Wand schleifen kann. Bedingt durch den federnd gelagerten Bürstenkranz und die patentierte Absaugspirale werden zudem nahezu staubfreie Ergebnisse ermöglicht. Daneben gibt es noch zwei andere Renovierungsfräsen. Die Renovierungsfräse RG 80 empfehle ich für kleine und mittelgroße Flächen, die an der Wand oder auch mal über Kopf zu erledigen sind. Unsere große Renovierungsfräse RG 150 ist mit ihrem ebenso breiten Zubehörsortiment ideal für einen schnellen Fortschritt auf größeren Flächen.“

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