30. Januar 2014

IVH: Styropor ist eine tragende Säule der Energiewende

Am 24. Januar 2014 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen ganzseitigen Bericht zu Wärmedämmung mit Styropor. Zeitgleich tagte die 125. Baumministerkonferenz (BMK) unter anderem zum Thema Wärmedämm-Verbundsysteme. Der Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) bezog zu den Ereignissen Stellung.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Styropor ist für die Energiewende systemrelevant. Ohne Styropor würde die Energiewende für viele noch teurer.“ Weiter: Ohne Styropor wäre eine Säule der Energiewende in Gefahr. Und der Industrieverband Hartschaum e.V. gibt der FAZ Recht. In der aktuellen Pressemitteilung äußert sich der Verband wie folgt:

Gut 80 Prozent der Wärmedämm-Verbundsysteme am deutschen Markt sind mit Styropor ausgestattet. Ein Dämmmaterial mit einem sehr guten Kosten/Nutzen-Verhältnis im Vergleich zu anderen Dämmstoffen, es ist leicht zu verarbeiten und hat gute ökologische und technische Eigenschaften. Styropor liefert einen wesentlichen Beitrag zur Energie- und CO2-Einsparung. Die Sicherheit von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) mit Styropor bestätigte am gleichen Tag die Bauministerkonferenz (BMK) in Perl-Nennig erneut.

Die BMK-Vorsitzende Monika Bachmann, Ministerin für Inneres und Sport des Saarlandes: „Die eingesetzte Expertenkommission hat alle relevanten Brandereignisse gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehr analysiert. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Wärmedämm-Verbundsysteme bei sachgerechtem Einbau sicher sind.“ Schon seit vielen Jahren wurde mit dutzenden von Brandversuchen nach Deutscher Norm, ohne die eine Zulassung durch das deutsche Institut für Bautechnik nicht möglich ist, die Sicherheit von WDVS im Brandfall nachgewiesen.

Die Styropor-Branche nimmt dennoch die öffentliche Kritik der letzten Monate auf. Mit einer Optimierung des Baustellenmanagements, größerem Augenmerk auf einen sachgereichten Einbau von WDVS und einem neu entwickelten Brandriegel wird die Sicherheit, auch von noch im Bau befindlichen – und damit unfertigen – WDV-Systemen erhöht. Bauherren, Planer, Fachhandwerker und Systemanbieter kennen und schätzen Styropor mit seinen guten technischen Eigenschaften schon seit Jahrzehnten. Als tragende Säule der Energiewende ist sich die Styropor-Branche ihrer Verantwortung bewusst und versteht Kritik als Innovationsmotor.