25. Juni 2010

Ulrich Steinlechner neuer DIN-Obmann

"Das Handwerk braucht verständliche und praxisgerechte Normen." Darauf wies Markus Weißert, bisheriger Obmann des DIN-Ausschusses für die Normung der Putze, aus Anlass des Stafettenwechsels an Ulrich Steinlechner hin. Ulrich Steinlechner bedankte sich für die engagierte Arbeit von Markus Weißert. "Gerade bei der Normung kommt es darauf an, eine Brücke zwischen Industrie und Handwerk zu schlagen. Unter der Leitung von Markus Weißert ist das in einer sehr konstruktiven Weise gelungen", meinte Steinlechner zu Beginn seiner dreijährigen Amtszeit.

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Der Normenausschuss "Putzmörtel" vor dem Haus der Baustoffindustrie in Duisburg. Im Vordergrund der alte und der neue Obmann des Ausschusses: Markus Weißert (5. v. li.) und Ulrich Steinlechner (3. v. li.). (Foto: IWM)

Die Normung für Putze stellt zurzeit eine besondere Herausforderung dar. Zum einen ist der Ausschuss für das Einbringen der deutschen Interessen in die europäische Putznormung zuständig. Zum anderen halten die Experten aus Industrie und Handwerk auch weiter praxisnahe Verarbeitungsregeln auf nationaler Grundlage für unverzichtbar. Deshalb wird die deutsche Norm DIN 18550 überarbeitet. Sie regelt dann umfassend Kalk-, Kalkzement- und zementgebundene Putze, Gipsputze und Putze mit organischen Bindemitteln in einer gemeinsamen praxisgerechten Verarbeitungsnorm. "Die neue DIN 18550 wird in Deutschland eine wesentliche Grundlage für die Planung und Ausführung von Außen- und Innenputzen werden", ist sich der neue Obmann, Ulrich Steinlechner, sicher.