23. Februar 2016

Sanierung: Mehr finanzielle Anreize, weniger überzogene Anforderungen

16-02-24_VhU-Energieforum Ausbau und Fassade - Ausbau und Fassade
Auf dem Podium beim hessischen VhU-Energieforum (v.l.):Dr. Vladimir von Schnurbein (VhU), Karl-August Siepelmeyer (BV Farbe), Christoph H. Hentzen (DAW SE), Dr. Sven Herbert (ITGA).

Auf dem Energieforum der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) zur Energieeffizienz in Gebäuden warnt der Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Karl-August Siepelmeyer, vor schärferen Vorgaben, beispielsweise durch die Energieeinsparverordnung (EnEV).

„Je höher die Auflagen für Maßnahmen zur energetischen Sanierung, desto geringer ist die Bereitschaft privater Hauseigentümer, zu investieren. Viele sind bereits heute durch Effizienzvorgaben finanziell überfordert“, so Siepelmeyer. Er forderte die Politik auf, sich bei der Festlegung der Anforderungen vom gesunden Menschenverstand leiten zu lassen.

Als wirksam und zwingend notwendig beurteilt Siepelmeyer finanzielle Anreize durch einen Steuerbonus für die energetische Sanierung. „Diesen allerdings auf die Heizung zu begrenzen, ist der völlig falsche Weg. Energie, die durch eine Wärmedämmung nicht benötigt wird, muss erst gar nicht erzeugt werden.“