Ausbau und Fassade - Lexikon - O

Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Oberflächenbeschaffenheit

Hauptanforderungen an die Qualität einer Estrichoberfläche sind: Tragfähigkeit, keine Sinterhaut/ Krustenbildung, ausreichender Verschleißwiderstand, Ebenheit, Rissfreiheit, ausreichend trocken (Belegreife), gleichmäßig saugend, guter Haftverbund für Beläge, ohne Ausblühungen.

Oberflächennaher Erdwärmekollektor

Der oberflächennahe Erdwärmekollektor eignet sich, um Wärme von direkter Sonneneinstrahlung, Niederschlägen und dem Erdinneren zu gewinnen. Ein Kunststoffrohrsystem wird unter die Erde gelegt, um die Wärme aus dem Boden aufzunehmen. Diese Wärme wird weiter zur Wärmepumpe gepumpt. Der Erdwärmekollektor eignet sich vor allem für Haushalte mit einem niedrigen Wärmebedarf (Einfamilienhäuser).

Oberflächenqualität

Kriterium zu Ebenheit von Oberflächen insbesondere für Innenputze nach DIN 18550-2.
Dabei werden je nach Oberflächenbehandlung (abgezogen, geglättet, gefilzt oder gerieben) 4 Qualitätsstufen (Q1,-Q4) unterschieden, die je nach gewünschter Eignung für eine Schlussbeschichtung (Anstrich matt/glänzend, Raufaser-/Metalltapeten) eingehalten werden müssen.

Oberputz

Oberste Putzlage eines mehrlagigen Putzsystems nach DIN EN 13914.
Oberputze leisten durch Oberflächenstruktur und Farbgebung einen Beitrag zur Gestaltung des Bauwerks. Als Außenputz dienen sie zum Schutz von Bauteil und Unterputz vor Witterungseinflüssen (Schlagregen, Frost), chemischer Beanspruchung oder Beschädigung. Dafür sind eine ausreichende Putzdicke, ausreichende Festigkeit und Elastizität, möglichst geringe Wasseraufnahme sowie Wasser-, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit erforderlich.

Öl-Brennwertheizung

Bei der Öl- Brennwerttechnik wird dem Abgas sowohl die fühlbare Wärme als auch die im Wasserdampf gebundene Kondensationswärme entzogen und dem Heizsystem zugeführt.

Organische Dämmstoffe

Zu den organischen Dämmstoffen, die in natürliche und in synthetische Rohstoffe eingeteilt werden, zählen die natürlichen Rohstoffe Flachs, Hanf, Holzfaser, Holzspäne, Holzwolle, Kokosfaser, Kork, Schafwolle, Schilfrohr, Stroh, Wiesengras und Zellulose, sowie die synthetischen Melaminharz-Hartschaum, Polyesterfasern, expandiertes Polystrol (EPS), extrudiertes Polystrol (XPS) und Polyurethanschaum (PUR).

OSB-Platte („Oriented Strand Board“)

Zu den Holzwerkstoffplatten zählende spezielle Holzspanplatte, die für Fertigteilestriche besonders gut geeignet ist (OSB/3). Grobe Holzspäne (Länge bis 20 cm) werden mit Kunstharzbindemitteln, Härtern, Flammschutz- und Hydrophobierungsmitteln gemischt und zu Platten gepresst. Die Späne sind sperrholzähnlich schichten- und kreuzweise versetzt parallel zur Oberfläche angeordnet. Für Fertigteilestriche sind Platten mit 12 - 25 mm Dicke und Nut-und-Feder-Kanten lieferbar (P3).

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