Ausbau und Fassade - Lexikon - P

Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Passivhaus

Gebäude mit einem Primärenergiebedarf für Wärme und Strom von höchstens 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr sowie bestimmten zulässigen Höchstwerten für den Jahresheizwärmebedarf, die Heizlast, die Luft-Undichtigkeit und die Übertemperaturhäufigkeit. Das Konzept geht im Wesentlichen auf den Bauphysiker Wolfgang Feist zurück.

 

Pelletheizung und Holzpellets

Mit Restholzpresslingen (= Pellets) automatisch befeuerte Zentralheizung mit etwa 1,5 bis 1000 Kilowatt Nennwärmeleistung. Auf dem deutschen Markt werden auch Anlagen bis 3000 Kilowatt angeboten, die aber aufwendiger genehmigt und geprüft werden müssen. Typisch ist der Leistungsbereich 15 bis 30 Kilowatt. Pellets werden hauptsächlich aus Sägespänen und entrindeten Hackschnitzeln gepresst, die als Abfall in der Säge- und Hobelindustrie anfallen und zuvor getrocknet und zerkleinert wurden. Das einzelne Pellet ist ein Zylinder mit unregelmäßigen Endflächen, zwischen 3 und 45 Millimeter lang und mit einem Durchmesser von 6 Millimeter.

 

Perliteplatte

Zementgebundene Leichtbeton-Bauplatte mit Gesteinskörnung aus geblähtem Perlite-Gestein.

Photovoltaik (PV)

Direkte Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrischen Strom mit Hilfe von Halbleitertechnik.

 

Pigmente

Farbgebende nicht lösliche Farbmittel als Zusatzstoffe für Putzmörtel.
Sie müssen alkali- und lichtbeständig sein und dürfen die Eigenschaften des Putzmörtels nicht verschlechtern. Zu den anorganischen Pigmenten gehören die sehr beständigen natürlichen Erdfarben, z.B. Ocker oder Umbra, zu den organischen Pigmenten z.B. Indigo oder Sepia. Neben den Pigmenten zählen auch lösliche natürliche oder künstliche Farbstoffe zu den Farbmitteln.

Plusenergiehaus

Gebäude, das summiert über ein Jahr mehr erneuerbare Primärenergie für die Abgabe nach außen bereitstellt, als es von jenseits der Grundstücksgrenze für seinen Betrieb benötigt – errechnet nach standardisierten Faktoren aus der Endenergie. Der Begriff ist ein Warenzeichen des Architekten Rolf Disch; an der Konzeption war maßgeblich auch der Bauphysiker Norbert Fisch beteiligt.

 

Plusenergiehaus

Gebäude, das summiert über ein Jahr mehr erneuerbare Primärenergie für die Abgabe nach außen bereitstellt, als es von jenseits der Grundstücksgrenze für seinen Betrieb benötigt – errechnet nach standardisierten Faktoren aus der Endenergie. Der Begriff ist ein Warenzeichen des Architekten Rolf Disch; an der Konzeption war maßgeblich auch der Bauphysiker Norbert Fisch beteiligt.

 

Polykristalline Fotovoltaikmodule

Polykristalline Fotovoltaik-Module sind die häufigsten Modultypen. Hierbei werden die Fotovoltaik-Zellen aus einem multikristallinen Siliziumblock zu dünnen Zellen gesägt. Dieses Verfahren ist gegenüber monokristallinen Zellen günstiger, da der Siliziumwafer mehrere Kristalle besitzt. Polykristalline Fotovoltaik-Module haben allerdings einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Fotovoltaik-Module, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass diese bei der Herstellung weniger reines Silizium beinhalten. Neueste polykristalline Zellengenerationen erreichen jedoch durch zusätzliche Oberflächenbehandlungen Wirkungsgrade, die zum Teil über denen monokristalliner Zellen liegen.

 

Polystyroldämmplatte expandiert (EPS)

Zu den organischen Dämmstoffen zählende Hartschaumplatte für Wärme- und Schallschutzmaßnahmen.
EPS-Platten werden aus Polystyrolgranulat mit Heißdampf in Einzelformen in Plattendicke mit gleichzeitiger Kantenprofilierung oder aber in Blockformen aufgeschäumt und zugeschnitten. Schalldämmende Platten werden elastfiziert (Trittschalldämmplatten EPS-DES).

Polystyroldämmplatte extrudiert (XPS)

Zu den organischen Dämmstoffen zählende Hartschaum-Dämmplatte für Maßnahmen zur Wärmedämmung.
XPS-Platten werden wie expandierte Polystyrolplatten (EPS) hergestellt, aber während des Aufschäumens durch eine verdichtende Extruderdüse gepresst. So entsteht ein geschlossenzelliges Gefüge mit dichter Schäumhaut.

Porengrundputz

Spezieller Sanierputz als zusätzliche Putzlage eines Sanierputzsystems nach WTA Merkblatt 2-9-04/D bzw. DIN 18550.
Der Porengrundputz dient als Ausgleichsputz und zusätzlicher Salzspeicher bei hoher Salzbelastung und besitzt größere Saugfähigkeit und Porenvolumen als der eigentliche Sanierputz. Bei 25 mm Gesamtdicke beider Putzlagen kann seine Dicke auf 15 mm reduziert werden.

Pressdachziegel

Durch Formen in einer Formpresse entsteht aus Rohmaterial ein Pressdachziegel.  Pressdachziegel sind profilierte, konisch geformte oder gewölbte Dachziegel, die mit einfachen oder mehrfachen Kopf-, Fuß- und Seitenfalzen oder auch ohne Verfalzung hergestellt werden. Zu der Gruppe der Pressdachziegel gehören der Doppelmuldenfalzziegel, der Reformziegel, der Romanische Ziegel, der Flachdachziegel sowie Mönch und Nonne.

Pressdachziegel

Durch Formen in einer Formpresse entsteht aus Rohmaterial ein Pressdachziegel.  Pressdachziegel sind profilierte, konisch geformte oder gewölbte Dachziegel, die mit einfachen oder mehrfachen Kopf-, Fuß- und Seitenfalzen oder auch ohne Verfalzung hergestellt werden. Zu der Gruppe der Pressdachziegel gehören der Doppelmuldenfalzziegel, der Reformziegel, der Romanische Ziegel, der Flachdachziegel sowie Mönch und Nonne.

Pufferspeicher

Wärmeisolierter Tank, meist aus Stahl oder Kunststoff, in dem Heizungswasser für Stunden oder Tage eingelagert wird, um die enthaltene Wärme bis zum Bedarfszeitpunkt zu speichern.
So werden die Wärmelieferung von der Heizungsanlage und die Wärmenachfrage für Heizkörper oder Flächenheizung und gegebenenfalls die Trinkwassererwärmung voneinander in dem Maße unabhängig, wieviel Wärme im Pufferspeicher gespeichert werden kann. Damit kann ein solcher Speicher

 

Putz

Belag eines Gebäudebauteils aus nach dem Auftragen erhärtetem Putzmörtel.
Putze leisten einen Beitrag zur Gestaltung des Bauteils und müssen bauphysikalische und technische Aufgaben erfüllen, z.B. Wärme-, Feuchte-, Schall-, Brandschutz oder Luftdichtheit der Gebäudehülle. Je nach vorgesehenem Verwendungszweck des Putzes werden unterschiedliche Anforderungen an seine Eigenschaften gestellt.

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