Ausbau und Fassade - Lexikon - Z

Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

Suche im Lexikon
Begriff Main definition
Zement

Bindemittel für Zementputze, Kalkzementputze nach DIN EN 13279-1, sonstige Mörtel, Kleber und Beton.
Zemente gehören zu den hydraulischen Bindemitteln und werden in insgesamt 27 Arten und 5 Hauptgruppen aus Kalkstein und tonhaltigem Gestein durch gemeinsames Brennen mit weiteren hydraulisch wirksamen Stoffen (z.B. Hüttensand, Puzzolane) hergestellt.

Zementestrich (CT)

Eine nach dem verwendeten Bindemittel bezeichnete Estrichart.
Der Estrich wird aus Portlandzement, gemischtkörnigem Sand als Gesteinskörnung, Anmachwasser sowie Zusatzmitteln und Zusatzstoffen gemischt. Er erhärtet durch Hydratation.

Zementputz

Putzmörtel nach DIN EN 13914/ DIN 18550 mit Zement als Bindemittel.
Zementputze können je nach Anforderungen Zusatzmittel (Wasserrückhaltemittel, Verzögerer, Haftmittel) enthalten und erhärten rein hydraulisch durch Hydratation unter Aufnahme von Anmachwasser. Zur endgültigen Erhärtung (≥ 28 Tage) müssen sie insbesondere bei warmer Witterung längerfristig feucht gehalten werden.

Zentrale Anlagen mit Wärmerückgewinnung

Bei zentralen Anlagen mit Wärmerückgewinnung wird frische Außenluft angesaugt, gefiltert und mit der aus der Abluft gewonnenen Energie aufgeheizt.

Bei zentralen Anlagen mit Wärmerückgewinnung wird frische Außenluft angesaugt, gefiltert und mit der aus der Abluft gewonnenen Energie aufgeheizt. Wenn möglich, werden die Zuluftkanäle so unter der Erde verlegt, dass die Luft im Winter vorgewärmt, im Sommer vorgekühlt ins Haus gelangt. Dank der Wärmerückgewinnung muss die Frischluft nicht mehr nachgeheizt werden. Des Weiteren ist der Energiebedarf dieser Anlagen deutlich geringer.

zentrale Wohnungslüftung

Lüftungssystem, das eine ganze Wohnung oder mehrere Wohnungen beziehungsweise Gewerbeeinheiten über Lüftungskanäle belüftet.

Zusammendrückbarkeit c

Maß für die Verminderung der Schichtdicke eines Dämmstoffes unter Belastung im Vergleich zur Lieferdicke d.
Im Estrich auf Dämmschicht benötigen Dämmstoffe zur Luft- und Trittschalldämmung ein weich federndes elastisches Gefüge, müssen aber gleichzeitig ausreichend druckfest sein, um für Estrichplatten und Bodenbeläge einen möglichst stabilen Untergrund zu bieten und so deren Verformung unter Biegezugbeanspruchung zu vermindern und Rissbildungen zu vermeiden.

Zusatzmittel

Bestandteil mineralisch und organisch gebundener Putzmörtel nach DIN EN 13914/DIN 18550.
Damit sollen wie bei den Zusatzstoffen ohne Verschlechterung sonstiger Mörteleigenschaften spezielle Eigenschaften erzeugt werden, die allein durch die Auswahl von Bindemitteln und Gesteinskörnungen sowie Mörtelmischung und -verarbeitung nicht erzielt werden könnten.

Zusatzstoffe

Bestandteil mineralisch und organisch gebundener Putzmörtel nach DIN EN 13914/DIN 18550.
Damit sollen wie bei den Zusatzmitteln ohne Verschlechterung sonstiger Mörteleigenschaften spezielle Eigenschaften erzeugt werden, die allein durch die Auswahl von Bindemitteln und Gesteinskörnungen sowie Mörtelmischung und -verarbeitung nicht erzielt werden könnten. Zu den Zusatzstoffen gehören Fasern und Pigmente.

Zwischenschichten

Zu den Deckenauflagen zählende Schichten, die Rohdecke und Bestandteile der Estrichkonstruktionen oder des Bodenbelags voneinander trennen. Dazu können mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen Abdeck- oder  Ausgleichsschichten, Schrenzlagen, Dampfsperren oder Dämmschichten gehören.

Kostenlose Newsletteranmeldung

captcha 

Nach oben ⇑

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schließen