Ausbau und Fassade - Lexikon - Gipsfaserplatten (GF)
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Gipsfaserplatten (GF)

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Begriff Definition
Gipsfaserplatten (GF)

Eine der Arten von Trockenbauplatten, die für Fertigteilestriche angewendet werden können. Die Platten bestehen aus einem Kern aus schnell erhärtendem Gipsbinder A3 zur Aufnahme von Druckkräften. Biegezugkräfte werden von einer Armierung aus organischen oder anorganischen Fasern übernommen. Die Platten werden mit den Abmessungen 1,50m x 0,50 m in den Dicken 10 oder 12,5 mm mit und ohne Deckschichten sowie mit Dämmplatten kaschiert auch als Estrichverbundelemente angeboten.

Die Platten weisen höhere Druck- und Biegezugfestigkeiten auf als normale Gipsplatten, zur Verwendung für Fertigteilestriche sind jedoch solche mit erhöhter Festigkeit (GF-R1/R2) vorgesehen. Zur Verwendung in häuslichen Feuchträumen sind wasserabweisende Platten des Typs GF-I-W2 anwendbar.
Die unbrennbaren Platten gehören zur Brandverhaltensklasse („Euroklasse“) A2-s1,d0 und werden entweder vor Ort als Einzelplatten 2-lagig mit Stufenfalz mit Fugenversatz verlegt und verbunden. Oder es werden bei der Elementverlegung werkseitig doppellagig verklebte Elemente mit vorgefertigtem Stufenfalz ebenfalls mit Fugenversatz verlegt und verbunden.

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