Ausbau und Fassade - Lexikon - Industrieestrich („Hartstoffestrich“)
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Industrieestrich („Hartstoffestrich“)

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Begriff Definition
Industrieestrich („Hartstoffestrich“)

Eine nach der Art der Aufgabenstellung bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-7.
Die durch industrielle Arbeitsabläufe oder Fahrverkehr hochbeanspruchten Estriche werden auch als Hartstoffestriche bezeichnet, da sie Hartstoffe mit besonderer Härte und Abriebfestigkeit enthalten, z.B. Natursteine, Schlacke, Metalle oder Korund/Siliziumkarbid. Sie werden in 3 Beanspruchungsgruppen unterteilt und als Verbundestrich oder Estrich auf Trennschicht ausgeführt. Als Bindemittel sind Zement, Magnesia, Gussasphalt und Kunstharze geeignet.

Zementgebundene Hartstoffestriche können in den Druckfestigkeitsklassen C50 oder C60 einschichtig als Verbundestrich mit einer von der Beanspruchungsgruppe abhängigen Estrichnenndicke von mindestens 4 - 15 mm ausgeführt werden. Bei zweischichtiger Ausführung wird die Unterschicht als CT-Verbundestrich mit der Dicke von ≥ 25 mm sowie darauf frisch-in-frisch eine Oberschicht als CT-Hartstoffestrich mit den gleichen Mindestschichtdicken wie bei der ein-schichtigen Ausführung eingebaut. Die chemikalienbeständigen kunstharzgebundene Industrieestriche werden in Schichtdicken von 5 – 10 mm als Verbundestrich der Druckfestigkeitsklassen C40 und C60 eingebaut.

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