Ausbau und Fassade - Lexikon - Kalkzementputz

Kalkzementputz

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Begriff Definition
Kalkzementputz

Putzmörtel nach DIN EN 13914/ DIN 18550 mit einer Mischung aus Baukalken und Zement als Bindemittel.
Je nach Anforderungen können schwere oder leichte Gesteinskörnungen (Druckfestigkeit bzw. Wärmedämmung) und Zusatzmittel (Wasserrückhaltemittel, Haftmittel) enthalten sein.

Das Mischungsverhältnis der Bindemittelbestandteile Kalk und Zement (meist 2:1) bestimmt den jeweiligen Anteil der Putzerhärtung durch Karbonatisation oder Hydratation  sowie die weiteren Putzmörteleigenschaften (Erhärtungszeit, Schwindverhalten, Druckfestigkeit, Wasser- und Chemikalienbeständigkeit sowie Wasserdampfdurchlässigkeit.
Höhere Zementanteile bedeuten für den Putzmörtel Verringerung von Geschmeidigkeit und Wasserrückhaltevermögen, schnellere Erhärtung, höhere Druckfestigkeit, Wasser- und Säurebeständigkeit. Kalkzementputze können ein- oder mehrlagig, bei entsprechender Feinkörnigkeit auch als Dünnlagenputze verarbeitet werden. Sie werden für mechanisch oder durch Feuchtigkeit stärker beanspruchte Innenputze oder für normal beanspruchte Außenputze als Unterputz, Leichtunterputz, Armierungsputz oder Oberputz verwendet.

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