Ausbau und Fassade - Lexikon - Magnesiaestrich (MA)

Magnesiaestrich (MA)

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Begriff Definition
Magnesiaestrich (MA)

Eine nach dem verwendeten Bindemittel bezeichnete Estrichart.
Der Magnesiaestrich wird mit dem Bindemittel Magnesia in Kombination mit Magnesiumchlorid sowie mineralischen Gesteinskörnungen und auch Holzspänen („Steinholzestrich“) gemischt, als Verbundestrich mittels einer Haftbrücke eingebracht, verteilt, abgezogen und verdichtet.

Die wichtigsten Eigenschaften des Magnesiaestrichs  sind:
-    Erhärtung mäßig schnell (Begehbarkeit nach > 2 Tagen, Belegreife nach > 2 Wochen)
-    geringes Schwindverhalten, daher nahezu fugenlose Verlegung möglich
-    hohe Verschleißfestigkeit, Druckfestigkeitsklassen bis C80
-    extrem feuchtigkeitsempfindlich und bei Metallkontakt korrosionsfördernd
-    chemisch sehr beständig.
Magnesiaestriche können als hoch belastbare, nicht feuchtebelastete Industrieestriche in Form von Nutzestrichen mit einer Estrichnenndicke von ≥ 25 mm ausgeführt werden.

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