Ausbau und Fassade - Lexikon - Oberputz

Oberputz

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Begriff Definition
Oberputz

Oberste Putzlage eines mehrlagigen Putzsystems nach DIN EN 13914.
Oberputze leisten durch Oberflächenstruktur und Farbgebung einen Beitrag zur Gestaltung des Bauwerks. Als Außenputz dienen sie zum Schutz von Bauteil und Unterputz vor Witterungseinflüssen (Schlagregen, Frost), chemischer Beanspruchung oder Beschädigung. Dafür sind eine ausreichende Putzdicke, ausreichende Festigkeit und Elastizität, möglichst geringe Wasseraufnahme sowie Wasser-, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit erforderlich.

Oberputze können unterteilt werden in mineralische Dünnlagenputze oder Dicklagenputze sowie organisch gebundene Oberputze.
Dünnlagenputze (d ≤ 5 mm) sind als Oberputze besonders stark beansprucht (Witterung, Temperaturspannungen) und müssen daher besondere Anforderungen erfüllen (möglichst elastisch, stoßfest, wasserabweisend). In der Regel wird daher ein Armierungsputz als zusätzliche Putzlage erforderlich.
Dicklagenputze werden meist als Kratzputz in Schichtdicke > 5 mm ausgeführt. Putze mit organischen Bindemittel können unterteilt werden in Kunstharzputze, Silikonharzputze und Dispersions-Silikatputze und werden verarbeitungsfertig geliefert.

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