Ausbau und Fassade - Lexikon - Putzdicke

Putzdicke

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Begriff Definition
Putzdicke

Putze benötigen zur Erfüllung ihrer Aufgabenstellungen eine ausreichende und möglichst gleichmäßige Schichtdicke. Je ungleichmäßiger oder dünner diese ist, desto größer sind die zu erwartenden Spannungen auf Grund von Schwindverhalten oder thermischer Belastung und damit die Gefahr der Rissbildung.

Bei einem zweilagigen Außenputzsystem muss die mittlere Putzdicke 20 mm (≥ 15 mm), bei einem einlagigen 15 mm (≥ 10 mm) betragen. Innenputze benötigen eine mittlere Putzdicke von 15 mm (≥ 10 mm), für Innenputze aus Werk-Trockenmörtel gelten 10 mm bzw. ≥ 5 mm, für Dünnlagenputze 3 - 6 mm bei besonders planebenem Putzgrund.
Für Wärmedämm-Putzsysteme gelten für den Unterputz Putzdicken von 20 - 100 mm, in einer oder mehreren Putzlagen aufgebracht. Der ein- oder zweilagige Oberputz wird mit einer Putzdicke von 8-15 mm (im Mittel 10 mm) inklusive Armierungsputz ausgeführt, wobei dieser eine Putzdicke von ≥ 6 mm benötigt.

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