Ausbau und Fassade - Lexikon - Sockelputz
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Sockelputz

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Begriff Definition
Sockelputz

Eine der in DIN EN 13914-1 genormten Putzarten.
Sockelputze werden oberhalb der horizontalen Wandabdichtung bzw. der Geländeoberfläche im Spritzwasserbereich (Höhe ca. 30 cm ) als Putzsystem aus Unterputz, evtl. Armierungsputz und Oberputz auf der Keller- bzw. Außenwand aufgebracht. Sie greifen zusammen mit einer Sockeldämmung gegebenenfalls bis unter die Geländeoberfläche ein.

Sockelputzsysteme sind erheblich durch Schlagregen, Spritz,- Oberflächenwasser, Schnee, Streusalz und Frost-Tau-Wechsel belastet und erfordern daher besondere Schutzmaßnahmen, z.B. Gefälleausbildung weg vom Gebäude und einer Putzabdichtung.
Der Sockel-Unterputz selbst muss wasserabweisend, feuchte- und frostbeständig sowie ausreichend druckfest sein, daher als Zementputz der Festigkeitsklasse CS IV ausgeführt und bei hoher mechanischer Belastung mit einem Armierungsputz versehen werden. Bei weichem wärmedämmendem Mauerwerk als Putzgrund muss der Unterputz als Leichtputz CS III ausgeführt werden.
Der Sockel-Oberputz ist der Träger der bis 5 cm über die Geländeoberfläche reichenden Putzabdichtung aus einer Dispersions-Dickbeschichtung oder mineralischen Dichtungsschlämme, muss ebenfalls ausreichend druckfest und wasserabweisend sein und wird durch eine vorgestellte Noppenfolie vor Beschädigungen geschützt.

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