Ausbau und Fassade - Lexikon - Verbundestrich (V)
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Verbundestrich (V)

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Begriff Definition
Verbundestrich (V)

Eine nach der Art der Estrichkonstruktion bezeichnete Estrichart nach DIN 18560-3.
Beim Verbundestrich wird der Estrich als Beschichtung direkt auf die Rohdecke aufgebracht, wobei durch den Haftverbund sämtliche zwischen beiden Schichten auftretenden Kräfte aufgenommen und weitergeleitet werden müssen. Dazu muss die Rohdecke ausreichend tragfähig, rau, trocken, saugfähig, rissfrei und sauber sein. Ist dies nicht gesichert, wird eine Haftbrücke aus kunstharzvergütetem mineralischem Zementmörtel oder Epoxidharzen erforderlich.

Die Estrichnenndicke beträgt das 3-fache des Größtkorns der Gesteinskörnungen, maximal 50 mm, für Estriche mit Bodenbelag sind Festigkeitsklassen ≥ C20/ F3 erforderlich.

Außer Bauwerksfugen sind keine weiteren Estrichfugen erforderlich. Verbundestriche eignen sich als Ausgleichsestrich, Gefälleestrich oder Nutzestrich in untergeordneten Räumen oder als Industrie- bzw. Hartstoffestrich, wenn keine Anforderungen an den Schall- oder Wärmeschutz bestehen.

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