Ausbau und Fassade - Lexikon - Wärmedämmputzmörtel (T)

Wärmedämmputzmörtel (T)

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Begriff Definition
Wärmedämmputzmörtel (T)

Eignungsprüfungsmörtel als wärmedämmender Unterputz eines Putzsystems nach
DIN EN 998-1/ DIN EN 13914 mit einer Wärmeleitfähigkeit von ≤ 0,2 W/(m∙K).

Wärmedämmputz wird im Vergleich zu Normalputzen in größeren Schichtdicken von 2 - 10 cm
ein- oder mehrlagig aufgetragen. Der als Wetterschutz erforderliche ein- oder zweilagige
Oberputz wird in mittlerer Schichtdicke von 1 cm (8 - 15 mm) aufgetragen. Ein evtl. erforder-
licher Ausgleichsputz benötigt eine Schichtdicke ≥ 6 mm. Bei Schichtdicken des Dämmputzes
über 4 cm wird ein spezieller gewellter Dämmputzträger („welnet“) erforderlich.
Wärmedämmputze besitzen in der Praxis Wärmeleitfähigkeiten von 0,06 - 0,08 W/(m∙K) und
sind damit deutlich weniger leistungsfähig als gleich dicke Dämmplatten innerhalb von
Wärmedämm-Verbundsystemen.

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