Ausbau und Fassade - Lexikon - Wasserdampfdurchlässigkeit

Wasserdampfdurchlässigkeit

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Begriff Definition
Wasserdampfdurchlässigkeit

Materialeigenschaft von Baustoffen auf Grund ihrer Gefügedichte eine mehr oder weniger hohe Diffusionsfähigkeit für Wasserdampf aufzuweisen.
Sie wird durch die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ eines Baustoffes im Verhältnis zu einer gleich dicken Luftschicht angegeben (Luft = 1; Gipsputz = 10; Beton 80; Metall ∞). Je höher die Zahl, desto diffusionsdichter ist der Baustoff.

Dem Innenraum zugewandte Bauteiloberflächen (Innenputz, -anstrich) sollten möglichst diffusionsoffen sein um Schwankungen der Luftfeuchtigkeit durch Aufnahme, Speicherung und schnelle Abgabe ausgleichen zu können.
Bei Außenbauteilen sollten verschiedene Baustoffschichten nach außen hin diffusionsoffener werden um das Risiko für Tauwasserbildung zu mildern, Durchfeuchtung zu verhindern und Austrocknung zu ermöglichen. Dazu vermindern auf der warmen Seite einer Außenwandkonstruktion angeordnete Dampfbremsen (z.B. PE-Folien) die Dampfdiffusion stark, Dampfsperren (z.B. Aluminiumfolien) dagegen bewirken dampfdichte Konstruktionen.

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