Ausbau und Fassade - Lexikon - Wasserrückhaltemittel
X

Wasserrückhaltemittel

Suche im Lexikon
Begriff Definition
Wasserrückhaltemittel

Zusatzmittel für mineralische Putzmörtel nach DIN EN 13914.
Wasserrückhaltemittel werden Putzmörteln beigegeben, um den zu raschen Entzug des Anmachwassers („Aufbrennen“) durch stark saugenden Putzgrund oder starke Verdunstung („Verdursten“) zu vermindern. Dies ist besonders bei Dünnlagenputzen erforderlich.

Wasserrückhaltemittel basieren meist auf Celluloseverbindungen, die mit Anmachwasser stark quellen und dieses nur verzögert wieder abgeben. Reicht die Wirksamkeit dieser Zusatzmittel nicht aus, müssen besondere Maßnahmen der Putzgrundvorbehandlung erfolgen, z.B. ein volldeckender Spritzbewurf oder eine Grundierung bzw. Aufbrennsperre.

Nach oben ⇑

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. mehr erfahren

X