Ausbau und Fassade - Lexikon - Zementputz
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Zementputz

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Begriff Definition
Zementputz

Putzmörtel nach DIN EN 13914/ DIN 18550 mit Zement als Bindemittel.
Zementputze können je nach Anforderungen Zusatzmittel (Wasserrückhaltemittel, Verzögerer, Haftmittel) enthalten und erhärten rein hydraulisch durch Hydratation unter Aufnahme von Anmachwasser. Zur endgültigen Erhärtung (≥ 28 Tage) müssen sie insbesondere bei warmer Witterung längerfristig feucht gehalten werden.

Zementputze erhärten relativ schnell, schwinden stark und besitzen je nach Zusammensetzung eine hohe bis sehr hohe Druckfestigkeit, Wasser- und Chemikalienbeständigkeit sowie nur mittlere Wasserdampfdurchlässigkeit. Sie können ein- oder mehrlagig, bei Vergütung durch Kunstharz-Dispersionen und entsprechender Feinkörnigkeit auch als Dünnlagenputze verarbeitet werden.
Sie werden für mechanisch oder durch Feuchtigkeit stark beanspruchte Innenputze (Nassräume, Unterputz für Fliesenbeläge) oder Außenputze als Kellerwandaußenputz, Sockelputz, als Armierungsputz für Putzsysteme oder Wärmedämm-Verbundsysteme sowie im Rahmen einer Putzgrundvorbehandlung als Spritzbewurf verwendet.

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