Ausbau und Fassade - Lexikon - Zusammendrückbarkeit c
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Zusammendrückbarkeit c

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Begriff Definition
Zusammendrückbarkeit c

Maß für die Verminderung der Schichtdicke eines Dämmstoffes unter Belastung im Vergleich zur Lieferdicke d.
Im Estrich auf Dämmschicht benötigen Dämmstoffe zur Luft- und Trittschalldämmung ein weich federndes elastisches Gefüge, müssen aber gleichzeitig ausreichend druckfest sein, um für Estrichplatten und Bodenbeläge einen möglichst stabilen Untergrund zu bieten und so deren Verformung unter Biegezugbeanspruchung zu vermindern und Rissbildungen zu vermeiden.

Daher ist die Zusammendrückbarkeit c solcher Dämmstoffe abhängig von Estrichkonstruktion, Nutzlast und Bodenbelag begrenzt und eingeteilt in Klassen von ≤ 2 mm (CP2) bis ≤ 5 mm (CP5). Dafür eignen sich Faserdämmstoffe wie MW-, WF- oder elastifizierte EPS-Platten. Die Dämmstoffe selbst werden für das Anwendungsgebiet DES zusätzlich gekennzeichnet mit den Anforderungen an die Zusammendrückbarkeit sg (gering), sm (mittel) und sh (hoch).

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