Ausbau und Fassade - Lexikon

Lexikon für Stuck, Putz, Trockenbau und Wärmedämmung

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Begriff Main definition
Edelputz- Mörtel (CR)

Putzmörtel nach DIN EN 998-1 mit Druckfestigkeitsklassen CS I – CS IV:
Er wird verwendet als mit Pigmenten durchgefärbter, meist wasserabweisender Oberputz eines mehrlagigen Putzsystems.

Effizienzhaus

Von der KfW-Förderbank definierte Bezeichnung, die Anforderungen an den Primärenergiebedarf und den Wärmeschutz von Wohngebäuden setzt, wenn man deren Bau oder Sanierung fördern lassen will.

 

Egalisationsfarbe

Schlussanstrich eines durchgefärbten mineralischen Oberputzes (Edelputz) zum Ausgleich von Farbunterschieden auf Grund unterschiedlicher Saugfähigkeit der Putzoberfläche (Oberflächenbehandlung, Gerüstschatten).

Eignungsprüfungsmörtel

Putzmörtel nach DIN EN 998-1, bei dem Eigenschaften und Verwendungszweck auf Grund der Zusammensetzung und Herstellung vom Hersteller durch Eignungsprüfung nachgewiesen werden müssen.

Einlagenputzmörtel (OC)

Putzmörtel nach DIN EN 998-1 mit den Druckfestigkeitsklassen CS I – CS IV als farbiger
Eignungsprüfungsmörtel.
Er wird einlagig verarbeitet und muss die gleichen Aufgaben wie ein entsprechendes mehrlagiges Außenputzsystem erfüllen.

Einspeisevergütung

Mindestvergütung für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen in das öffentliche Netz; in Deutschland seit 1. April 2000 durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Jedem Betreiber wird dadurch garantiert, dass seine Anlage ans öffentliche Netz angeschlossen wird und er für das Einspeisen eine technologiespezifische garantierte Vergütung bekommt. Die Höhe der Vergütung wird für neue Anlagen regelmäßig verringert, aber wenn sie einmal zugesprochen wurde, bleibt sie – in der Regel 20 Jahre lang – erhalten.

 

Einzelraumlüftung

Eine Einzelraumlüftung ist eine Lüftung, in der jeder einzelne Raum z.B. durch ein Kompaktgerät be- und entlüftet wird. Die Einzelraumlüftung erfordert aber insgesamt einen höheren Außenvolumenstrom, da jeder Raum eine Außenluftzufuhr benötigt. Die Einzelraumlüftung wird deswegen häufig nur zur Problemlösung bestimmter Sonderfälle genutzt.

Energieausweis

Ein unter standardisierten Randbedingungen erstelltes Dokument über die energetische Qualität eines Gebäudes.

Energieberatung

Energieberatung wird inzwischen von unterschiedlichen Anbietern zur Verfügung gestellt. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat dazu eine einheitliche Liste von Beratern.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Auf dem Energieeinsparungsgesetz basierende Verordnung, die energetische Anforderungen an Neubauten und geänderte Teile von Bestandsbauten festlegt. Ob ein geplantes Haus nach der EnEV erlaubt ist, kann man wegen des komplizierten Rechengangs nur mit einem geeigneten Berechnungsprogramm ermitteln. Dort werden zum Beispiel für ein Wohnhaus die Planungsdaten der Flächen, Volumen, Ausrichtung, Bauteile und Versorgungsanlagen eingegeben. Das Programm erstellt daraus eine Energiebilanz für Heizung, Warmwasser und Lüftung einschließlich der elektrische Hilfsenergie.

 

Erdwärme (Geothermie)

Die unterhalb der Oberfläche der festen Erde vorhandene nutzbare Wärmeenergie. Sie stammt vor allem aus dem heißen Erdinneren und von der Sonneneinstrahlung. Die bis etwa 400 Meter Tiefe befindliche „oberflächennahe“ Geothermie kann zum Heizen und zur Trinkwassererwärmung genutzt werden – wegen des geringen Temperaturniveaus allerdings in der Regel nur über eine Wärmepumpe. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Erdwärmekollektor

System aus Kunststoffrohren, die wenige Meter tief in der Erde vergraben von einer Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt werden, welche Erdwärme aufnimmt und zur Oberfläche transportiert. Ein typischer Kollektor ähnelt in der Form einer Fußbodenheizung:

 

Erdwärmesonde

U-förmiges Kunststoffrohr, das typisch paarweise 40 bis 100 Meter tief in der Erde versenkt von einer Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt wird, welche Erdwärme aufnimmt und zur Oberfläche transportiert. Meist werden mehrere Sonden senkrecht jeweils im Abstand von etwa 10 Meter oder schräg von einem zentralen Bohrplatz aus eingebracht. Anschließend wird der Raum zwischen Bohrung und Rohr mit einem wärmeleitfähigen Feststoff verpresst, um die Wärmeübertragung zu verbessern.

 

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind Energien, die aus Quellen stammen, die unerschöpflich sind. Dazu zählen beispielsweise Sonne oder Wind.

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt bei Neubauten den Einsatz von erneuerbaren Energien oder alternative Maßnahmen vor. Erlaubt sind alle Formen von erneuerbaren Energien, welche auch miteinander kombiniert werden können.

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