15. November 2012

Baden-Württemberg. Bauhauptgewerbe 20 Prozent mehr Aufträge

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg sind bei den Betrieben des baden-württembergischen Bauhauptgewerbes in den ersten 3 Quartalen 2012 insgesamt nominal fast 20 Prozent mehr Aufträge eingegangen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres; dabei wies das erste Quartal den größten Zuwachs auf.

 

Während bei den Auftragseingängen im 1. Quartal 2012 noch ein Plus von rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen war, das insbesondere von einem sehr starken Zuwachs im gewerblichen Hochbau getragen wurde, betrug der Auftragszuwachs im 2. und im 3. Quartal 2012 etwas über 13 bzw. rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im Hochbau wuchs der Wert der fest akzeptierten Aufträge bis zum 3. Quartal 2012 insgesamt nominal um fast 28 Prozent. Hervorzuheben sind hier die Aufragseingänge im gewerblichen Hochbau, die in den ersten 3 Quartalen 2012 gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2011 um circa 45 Prozent gestiegen sind. Getragen wird dieser Anstieg in erster Linie durch die überdurchschnittlichen Zuwächse aus der Region Stuttgart. Im Wohnungsbau betrug die Steigerung circa 15 Prozent. Nur im öffentlichen Hochbau ist ein leichter Rückgang von 2 Prozent zu verzeichnen.

Auch im Tiefbau wurden bis Ende September 2012 fast 9 Prozent mehr nominale Auftragseingänge an das Statistische Landesamt gemeldet als im Vorjahr. Dabei ist die Auftragslage im öffentlichen Tiefbau hervorzuheben. Diese wuchs in den ersten drei Quartalen 2012 um insgesamt knapp 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dazu kommt der Straßenbau mit gut 4 Prozent, bei dem die Aufträge ebenfalls überwiegend von der öffentlichen Hand kommen. Auch der Wirtschaftstiefbau entwickelte sich mit einem Plus von rund 5 Prozent gegenüber den ersten 3 Quartalen 2011 recht positiv.