19. November 2012

Sto: Wachstum im Ausland, Stabilität im Inland

Die Sto AG, einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, erhöhte ihren
Konzernumsatzin den ersten neun Monaten 2012 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,7 % auf 871,7 Mio. EUR (Vorjahr: 848,7 Mio. Euro). Unterstützung ging trotz der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen vor allem von der Nachfrage außerhalb Deutschlands aus.

 

Der Auslandsumsatzvergrößerte sich insbesondere in den USA, Asien und Nordeuropa und stieg um 6,9 % auf 467,8 Mio. EUR (Vorjahr: 437,8 Mio. EUR). Damit lag der Auslandsanteil am Konzernvolumen bei 53,7 % (Vorjahr: 51,6 %).

Der Inlandsumsatzverringerte sich in den ersten drei Quartalen um 1,7 % auf 403,9 Mio. EUR (Vorjahr: 410,9 Mio. EUR). Der Rückgang war im Wesentlichen eine Folge der Entkonsolidierung der Inotec GmbH, an der die Sto AG seit Anfang 2012 einen Anteil von nur noch 45 % hält. Über diesen Effekt hinaus ließ allerdings auch die Dynamik im inländischen Fassadengeschäft etwas nach. Gründe waren die über lange Zeiträume ungünstige Witterung und die abwartenden Haltung von Bauherrn wegen der im Berichtszeitraum immer noch offenen Ausgestaltung der künftigen steuerlichen Förderung von Dämmmaßnahmen. Für einen gewissen Ausgleich sorgte das insgesamt gute Geschäft mit Innenraumprodukten.

Im Oktober 2012 setzte sich die gemessen an den Unternehmenserwartungen insgesamt eher verhaltene Entwicklung in Deutschland fort. Die Tendenz im Auslandsgeschäft blieb per saldo positiv.

Ausblick Geschäftsjahr 2012
Aufgrund der aktuellen politischen Rahmenbedingungen sowie der Folgen aus der Staatsschulden- und Finanzkrise werden sich die für Sto relevanten Märkte auch im weiteren Jahresverlauf unterschiedlich entwickeln. Für den Sto-Konzern wird im Gesamtjahr 2012 unverändert von einem Umsatzanstieg um rund 3,5 % auf 1.145 Mio. EUR ausgegangen.