10. Januar 2013

Trockenbau: Broschüre informiert über Veränderungen bei Nachweisverfahren

13_01_10_fassadenpreis Ausbau und Fassade - Trockenbau: Broschüre informiert über Veränderungen bei Nachweisverfahren

Bereits seit geraumer Zeit diskutieren deutsche Architekten, Planer und Fachhandwerker über die möglichen Veränderungen bei Bauteilnachweisen: Welche Nachweise sind die richtigen für in Trockenbauweise ausgeführte Bauteile? Was darf, was muss der Fachhandwerker einbauen? Wann gehen Gewährleistungsansprüche verloren, in welchen Umfang kann der Hersteller für die Sicherheit garantieren? Sind ab 2014 nur noch „geschlossene Systeme“ bauaufsichtlich zugelassen? Eine neu entwickelte Broschüre von Rigips liefert Antworten und zeigt die Vorteile geprüfter Herstellersysteme auf.

Seit einigen Jahren befinden sich die Nachweisverfahren, insbesondere im baulichen Brandschutz, in einem Umbruch. Die Vorgaben für Prüfinstitute werden schon heute umfänglicher und detaillierter. Für das Frühjahr 2014 stehen grundlegende Veränderungen an, die sich auf die Nachweise von Systemherstellern auswirken und sehr wahrscheinlich mit einer restriktiveren Kontrolle der Einhaltung dieser Vorgaben einhergehen werden. Eine weitere mögliche Konsequenz ist, dass bereits bestehende Nachweise nicht fortgeschrieben werden können. Gründe genug, sich frühzeitig mit diesen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die eigenen Planungs- und Ausführungstätigkeiten zu beschäftigen. Eine grundlegende Informationsbasis schafft Rigips mit einer neuen Broschüre zum Thema, die ab sofort als PDF-Datei auf der Rigips-Website zum Download bereitsteht oder bei den regionalen Rigips-Fachberatern angefordert werden kann.

„Wir gehen davon aus, dass die Prüfinstitute zukünftig für geprüfte Systeme die einzelnen Systemkomponenten eindeutig und unter Benennung des Herstellers spezifizieren werden. Eine alternative Verwendung ähnlicher, normativ geregelter Komponenten wird demnach auf Basis des Prüfzeugnisses nicht mehr möglich sein“, erläutert Werner Hansmann, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der Saint-Gobain Rigips GmbH, die anstehenden Veränderungen. „Infolgedessen werden bestehende Prüfzeugnisse vermutlich in der bisherigen Form nicht mehr verlängert und sind sehr wahrscheinlich spätestens ab dem 1. April 2014 komplett neu auszustellen. Das bedeutet nicht, dass zukünftig keine Konstruktionen mehr mit so genannten ,offenen Systemen’ nach Norm gebaut werden können. Aber mit geprüften Systemen können schon heute Konstruktionen geplant und ausgeführt werden, die in puncto Wirtschaftlichkeit, Qualität und Sicherheit deutliche Vorteile bieten. Rigips bietet geprüfte Bauteillösungen aus einer Hand, mit denen man bestens auf die Veränderungen im Nachweisverfahren vorbereitet ist“, so Werner Hansmann weiter.

Download der Broschüre www.rigips.de/download/rigips_systeme.pdf