18. Februar 2013

Puren: Attikaelement ausgezeichnet

13-02-18_puren Ausbau und Fassade - Puren: Attikaelement ausgezeichnet
Puren-Geschäftsführer Dr. Andreas Huther (im Bild links) und Staatssekretär Rainer Bomba (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) nach der Enthüllung des ausgezeichneten Purenit Attikaelements. (Foto: Puren gmbh)

Beim „Preis für Produktinnovation“ des Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung (BAKA) anlässlich der diesjährigen internationalen Fachmesse BAU in München konnte die Puren GmbH für ihr Purenit Attikaelement aus den Händen von Staatssekretär Rainer Bomba eine Auszeichnung entgegennehmen.

Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, mittlerweile zum 5. Mal gemeinsam von BAKA Berlin, Bauverlag Gütersloh und der Messe München ausgelobt wurde, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Investieren in die Zukunft“. Ebenfalls dieser Prämisse folgend hat sich die Überlinger Puren GmbH an dem renommierten Wettbewerb beteiligt und zählte zu 9 Nominierten von insgesamt 56 Anwärtern auf eine Auszeichnung.

In der Laudatio der Juroren werden die entscheidenden Argumente für die Auszeichnung des purenit Attikaelements nochmals zusammengefasst: „Die energetische Modernisierung von Gebäuden mit flachen Dächern bringt immer wieder ein Problem mit sich. Bei der erforderlichen Dämmung der Fassaden sowie der Dachflächen stellt sich die Frage nach der Detailausbilung der Attika. In der Regel müssen die Dachkanten wegen größerer Dämmschichten – bedingt durch die energetischen Anforderungen, aber auch wegen oftmals veränderter Gefälleausbildung – deutlich erhöht werden. In der Regel werden die Ränder aufbetoniert oder mit Holzbohlen erhöht. Diese kommerziellen Lösungen sind aufwändig und durch sie wird die Wirkung von Wärmebrücken nicht vollständig unterbunden.

Mit dem purenit Attikaelement wird ein Produkt angeboten, das diese Defizite nicht hat. Die vorgefertigte, elementierte Dachrandlösung ist zur Montage auf Beton-, Stahl- und Holzdecken geeignet. (…) Damit könnnen passivhaus-taugliche Konstruktionen verwirklicht werden.

Überzeugt hat darüber hinaus, dass der Werkstoff FCKW-, HFCKW- und formaldehydfrei ist und bei einem hohen Vorfertigungsgrad in Verbindung mit handlichen Abmessungen zudem eine handwerksgerechte Bearbeitung zulässt. Die Jury wertet das Produkt als innovativ, insbesondere für den Geltungsbereich des Bauens im Bestand.“

Das Attikaelement besteht aus dem vielseitigen, hochverdichteten Funktionswerkstoff purenit. Das holzwerkstoff-ähnliche, aber feuchtigkeitsbeständige Material wird auf Polyurethan-Hartschaum-Basis hergestellt und verfügt als einziges Produkt seiner Art über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).