05. August 2013

Lösungen für die Gebäudehülle von morgen

178676_original_R_K_B_by_C. Nhren_pixelio.de Ausbau und Fassade - Lösungen für die Gebäudehülle von morgen
(Foto: C. Nöhren / pixelio.de)
(Foto: C. Nöhren / pixelio.de)

Moderne Gebäude entwickeln sich zunehmend zu komplexen Hightech-Systemen. Daraus ergeben sich auch für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit vielschichtige Fragestellungen. Für den Bereich der Gebäudehülle will das Fraunhofer-Zentrum Bautechnik in Zukunft innovative Antworten liefern.

Am heutigen 31. Juli 2013 feierten die Kooperationspartner – das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, die Hochschule Rosenheim sowie das Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) – die Eröffnung des Zentrums.

Die drei Partner richten den Fokus ihrer gemeinsamen Arbeit auf die Schnittstelle zwischen Innenraum und Außenwelt: die Gebäudehülle. »Unter enger Einbindung unserer sowie der Kompetenzen unserer Partner werden wir kostengünstige Konstruktionen für Sanierung und Neubau entwickeln und optimieren. Gleichzeitig verfolgen wir die Integration regenerativer Energieerzeugung in die Fassade. Gebäudehüllen werden auf diese Weise intelligenter und komplexer, sollen aber zugleich bezahlbar bleiben. Dafür sind qualitätssichere Herstell- und Montageprozesse sowie Ressourcen effiziente Konstruktionen erforderlich«, erläutert Prof. Dr. Gerd Hauser, Leiter des Fraunhofer IBP, die Inhalte der künftigen Zusammenarbeit am neuen Standort des Fraunhofer IBP an der Hochschule Rosenheim.

Seinen Schwerpunkt richtet das Fraunhofer-Zentrum Bautechnik auf zwei wesentliche Aspekte: die adaptive Fassade, die zudem intelligent agiert, mit ihrer Umgebung kommuniziert, Energie spart, speichert und dadurch den Komfort der Bewohner steigert; sowie die Gebäudehülle 2.0, die sich durch hohen Vorfertigungsgrad auszeichnet und auf der Baustelle zeiteffektiv endmontiert wird.