19. August 2013

Geschäftsklima im Juli auf Vormonatsniveau

In der monatlichen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes über die Nachfrage- und Produktionsentwicklung im Baugewerbe beurteilen die Unternehmen ihre Geschäftslage im Juli in den Bausparten etwa auf Vormonatsniveau: Der Wohnungsbau bleibt die Sparte mit einer deutlich guten Beurteilung.

Im Gewerbebau hat sich der verbesserte Trend aus dem Vormonat fortgesetzt, wobei hier das Meinungsbild deutlich differenzierter ist, als im Wohnungsbau. Auch der öffentliche Hochbau kann die im Vormonat verbesserte Beurteilung halten, bleibt aber, wie der Straßen- und Tiefbau insgesamt bei einer nur befriedigenden Beurteilung.


Die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate werden „zunehmend“ bis„unverändert“ gemeldet, abnehmende Erwartungen blieben gänzlich aus. Damit kann das Geschäftsklima gut das Vormonatsniveau halten. Ein konstantes Vormonatsniveau ist auch bei der Nachfrage in den Bausparten zu verzeichnen. In allen Sparten überwiegen Meldungen zu einer unveränderten Lage. Weiter positiv sticht der Wohnungsbau heraus. Beschäftigung und Bautätigkeit haben weiter leicht zugelegt. Im Vergleich zu den Vormonaten fällt das besonders in den Tiefbausparten auf.


Die Auftragsbestände liegen im Tiefbau weiter bundesweit bei gut 2,5 Monaten, im Hochbau sind sie etwas abgebaut worden und liegen jetzt etwas unter 3 Monaten (Vormonat 3,1). Die Geräteauslastung hält im Hochbau bei gut 70 % und im Tiefbau bei 65 %. Die Investitionsneigung bleibt auf dem erreichten hohen Niveau. Weiter wird zuvorderst in Ersatzbeschaffung investiert. Auch Rationalisierungsinvestitionen haben nennenswerten Umfang, Erweiterungsinvestitionen bleiben Einzelfälle.