25. Oktober 2013

NRW: Wohnungsbau im Aufwind

NRW-Bauminister Groschek (links) zu Gast in Dortmund mit Walter Derwald (Mitte) und Hermann-Schulte-Hiltrop.

Das Baugewerbe in Nordrhein-Westfalen meldet sich mit guten Zahlen: im Wohnungsbau legten die Auftragseingänge im Juli im Verglich Vorjahresmonat um 3,8 Prozent zu, im gewerblichen Hochbau sogar um 15,8 Prozent. Das teilte der Baugewerbeverband Westfalen auf der Versammlung der 33 westfälischen Bauinnungen am vergangenen Freitag in Dortmund mit. „Noch liegt die Bauproduktion witterungsbedingt leicht hinter den Vorjahreswerten zurück, aber das Potenzial ist hoch“, fasste Walter Derwald, Präsident des Baugewerbeverbands Westfalen, die Aussichten zusammen.

Impulse für die Bauproduktion erwartet er über alle Bausparten hinweg besonders im sozialen Wohnungsbau. „Förderanträge in Höhe von 300 Millionen sind bislang bei der NRW-Bank bewilligt worden“, teilte Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer des Baugewerbeverbands, den Delegierten mit. Für selbstgenutztes Wohneigentum seien die Mittel schon jetzt vollständig abgerufen.

Gut gelaunt war deshalb Gastredner NRW-Bauminister Michael Groschek. Der Minister hob in seinem Beitrag die im Frühjahr eingeführten zinslosen Darlehen zur Wohnungsbauförderung heraus und machte Hoffnung auf mehr Steuermittel für den Verkehrswegebau. Das regionale Baugewerbe ist zuversichtlich. „Bei milder Witterung sollten wir im Endspurt des Jahres 2013 die Bauproduktion des guten Vorjahres um 2 bis 3 Prozent übertreffen können“, so Walter Derwald.

Die Bauverbände Westfalen mit Sitz in Dortmund vertreten als Arbeitgeber- und Fachverbände rund 4.000 Bauunternehmen, in denen rund 40.000 Beschäftigte tarifgebunden organisiert sind.