25. Oktober 2013

Sechs-Punkte-Papier zur Gebäudesanierung

13-10-25_Dialog Ausbau und Fassade - Sechs-Punkte-Papier zur Gebäudesanierung

Zum Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU/CSU und der SPD hat die Brancheninitiative »Wärme im Dialog« ein Eckpunktepapier zur Ausgestaltung einer modernen und nachhaltigen energetischen Gebäudesanierung als Kernstück der Energiewende verabschiedet. In dem Sechs-Punkte-Papier plädiert die Initiative für den Ausbau der Energieeffizienz im Gebäudebereich als dringlichste und am schnellsten umzusetzende Maßnahme.

Jetzt steht das Thema Energiewende wieder mit ganz oben auf der politischen Agenda. Aus diesem Anlass hat die Brancheninitiative »Wärme im Dialog« ein Papier erstellt, in dem sie die wichtigsten Punkte rund um das Thema Energieeffizienz und energetische Gebäudesanierung für die Verhandlungspartner zusammenfasst. Wichtigstes Ziel muss es sein, über die nächsten Jahre verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine entsprechende Investitionssicherheit für alle Beteiligten bieten.

„Die Initiative setzt bisher in erster Linie auf den Dialog mit den Bürgern rund um die Themen energetische Sanierung und Wärmedämmung. Jetzt treten wir zudem in den Dialog mit den Koalitionsverhandlungspartnern und legen ihnen unsere Forderungen vor“, so die Träger von Wärme im Dialog. Kernforderung ist und bleibt eine solide haushaltsunabhängige Finanzierungsbasis über steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten.

„Um jährlich 2% des Gebäudebestandes durch Einsatz von Wärmedämmung zu sanieren, sind die jetzt vom Bundesrat geforderten 2 Mrd. €/Jahr ein Minimum. Eine haushaltsunabhängige Lösung, wie beispielsweise die Finanzierung mittels eines Umlagesystems, sollte ebenfalls offen diskutiert und angestrebt werden", heißt es in dem Papier.

Das Sechs-Punkte-Papier im Wortlaut finden Sie hier.

Träger der Dialogplattform, die unter www.waerme-im-dialog.de erreichbar ist, sind der Industrieverband Hartschaum e.V., der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. sowie der Industrieverband Werkmörtel e.V. außerdem der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und der Bundesverband Ausbau und Fassade. "Wärme im Dialog" ist darüber hinaus in die von der Bundesregierung geförderten, gewerkeübergreifende "Sanierungskampagne 2013/14" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) eingebunden.