05. November 2013

Fachtagung zur Gebäudesanierung nach dem Hochwasser

13-11-05_Bauchemie-Passau Ausbau und Fassade - Fachtagung zur Gebäudesanierung nach dem Hochwasser
Die Referenten beim Bauchemie Tag in Passau (v.r.) Wolfgang Dehmel (PCI Augsburg GmbH), Rainer Spirgatis (Remmers Baustofftechnik GmbH), Ekkehard Flohr (Ingenieurbüro Flohr GmbH), Günther Hermann (Mapei GmbH), Dr. Constanze Messal (Micor Sachverständigenbüro Rostock), Arno Kohls (Saint-Gobain Weber GmbH), Dirk Fischer (Köster Bauchemie AG), Norbert Schröter (Hauptgeschäftsführer Deutsche Bauchemie). (Fotos: Deutsche Bauchemie)

Die Premierenveranstaltung der Bauchemie-Fachtage zur Sanierung von Hochwasserschäden stieß beim Fachpublikum in Passau auf große Resonanz. Die Reihe der Bauchemie-Fachtage wird fortgesetzt in Magdeburg (03.12.13) und Dresden (21.01.14).

Mehr als 100 Sachverständige, Planer, Architekten, Vertreter von Behörden, Versicherungen und aus dem Handwerk waren in die Drei-Flüsse-Stadt gekommen, um sich umfassend über die wichtigsten Parameter der Sanierung von Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen zu informieren.

Die lebhafte Diskussion zwischen den einzelnen Vorträgern ergab, dass auch unter Sachverständigen und Fachplanern noch Unsicherheiten herrschen über einzelne Ausführungsmaßnahmen und –varianten. Mangels zeitgemäßer bauordnungsrechtlicher Rahmenbedingungen und normativer Vorgaben in diesem speziellen Bereich sei man häufig auf sich allein gestellt und deshalb für die Zusammenarbeit mit der Industrie dankbar. Norbert Schröter, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauchemie, sieht hier alle am Bau Beteiligten in der Pflicht, sich für einen klaren regulativen Hintergrund und konkretere Ausführungsempfehlungen bei Hochwassersanierungen politisch einzusetzen, denn: „Das nächste Hochwasser kommt bestimmt!“ Schröter hatte eingangs auch im Namen des Mitveranstalters Deutscher Holz- und Bautenschutzverband (DHBV) die Teilnehmer begrüßt, Tagungsprogramm und Referenten vorgestellt. Dabei ging er insbesondere auf die wichtige Rolle bauchemischer Produkte und Verfahren für eine fachgerechte und nachhaltige Sanierung von Hochwasserschäden ein. Schröter bedauerte, dass bereits eine große Anzahl an Wohnhäusern teil nicht älter als zehn Jahre ohne wissenschaftliche Begleitung abgerissen und entsorgt worden sind.