29. November 2013

Handwerker sind im Internet stärker gefährdet als gedacht

(Foto: Antje Delater/pixelio)

Die meisten Angriffe aus dem Internet erfolgen auf die Webseiten von Großunternehmen und staatlichen Stellen, meinen rund drei Viertel aller Handwerksbetriebe in Deutschland – und wiegen sich damit in falscher Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Befragung im Handwerk durch eine Initiative vom Eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft. Tatsächlich ist jedoch jeder dritte PC in Deutschland infiziert, darunter fallen natürlich auch viele geschäftliche Rechner, dies hat eine Untersuchung des Verbandes ergeben.

Kleine Handwerksbetriebe wiegen sich in falscher Sicherheit

„Die meisten kleineren Handwerksbetriebe stufen sich selbst nicht als Angriffsziele von Cyberkriminellen ein, sind jedoch in Wirklichkeit stark gefährdet“, erklärt Markus Schaffrin, Leiter der „Initiative-S“ im Eco-Verband. Die Initiative-S ist ein Projekt im Rahmen der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Unter www.initiative-s.de können Betriebe ihre Firmenwebseite kostenfrei auf Sicherheitslücken überprüfen lassen. Bislang stuft allerdings nur ein gutes Zehntel der Handwerksbetriebe eine solche automatisierte Sicherheitsüberprüfung als sinnvoll ein. Immerhin ein knappes Drittel der Firmen verfügt eigenen Angaben zufolge über einen geschulten Mitarbeiter im eigenen Haus, der sich um die Internetsicherheit kümmert.